Allgemeine Berichte | 06.11.2015

Bemerkenswertes Engagement für Klima-Gerechtigkeit

Zu Fuß unterwegs von Flensburg nach Paris zum Weltklima-Gipfel

Klimapilger waren auch in hiesiger Region im mahnenden Einsatz

Zum Etappen-Abschluss bedankte sich Bischof Dr. Ackermann bei allen Pilgerakteuren für ihr Klima-Engagement und bei den Gastgebern unterwegs für die enorme Gastfreundschaft.

Region. „Die Erde ist schön“ sangen über 120 Pilger, die in diesen Tagen durch die hiesige Region „zu Fuß unterwegs“ waren. Über Remagen und Andernach nach Mendig und Münstermaifeld, und von dort nach Cochem und Trier führte ein mehrtägiger Streckenabschnitt auf ihrem „ökumenischen Pilgerweg“.

Den Einsatz für Klimagerechtigkeit hatte ein entsprechendes ökumenisches Bündnis aus Landeskirchen, Diözesen, christlichen Entwicklungsdiensten, Missionswerken und (Jugend-) Verbänden mit bemerkenswertem Engagement initiiert.

„Die Erde ist uns anvertraut“

„Wir haben von der Schönheit der Erde gesungen. Doch die Zunahme von Hochwasser, Stürmen, Trockenheit und Dürre in der Welt zeigt, dass sich das Klima verändert hat und unsere Umwelt in Gefahr ist. Deshalb ist es wichtig, dass wir Menschen wieder Verantwortung übernehmen und die Schöpfung bewahren. Denn die Erde ist uns anvertraut“, formulierten in der Kapelle des Caritas-Zentrums in Mendig in einer morgendlichen Pilgerandacht die verantwortungsvollen Ziele, die von den „Klimapilgern“ thematisiert werden. Hierzu starteten sie im September in Flensburg und die Weltklima-Konferenz in Paris ist ihr Pilgerziel. „Dies geschieht zwar in wechselnder Pilgerbesetzung. Aber immerhin gibt’s sogar ein paar Pilger, die den gesamten Weg von Flensburg nach Paris mit dabei sind“, konnte man unterwegs erfahren.

Grüne Energie für den blauen Planeten

Neben Gebet, Gesang und Gespräch bereichern auch Workshops und politische Aktionen entlang des Weges das Bewusstsein für Klimagerechtigkeit. So gehörte in Polch eine Informationsveranstaltung unter dem Titel „Grüne Energie für den blauen Planeten“ zum Pilgerprogramm. Achim Nehrenberg (Sybac-Solar Polch) zeigte positive Akzente zum Klimaschutz auf mit dem positiven Resümee: „Sonne Wind, Wasserkraft stehen unendlich zur Verfügung“. Die Energie der Zukunft komme `von oben´!

Mit dem Bischof unterwegs nach Münstermaifeld

Auch Bischof Dr. Stefan Ackermann ließ es sich nicht nehmen, mit dabei zu sein auf dem ökumenischen Pilgerweg. Er begleitete die „Pilger-Hundertschaft“ auf der Teilstrecke von Polch nach Münstermaifeld. Mit den Stichworten „Fasten, Autofasten, der Initiative „Energiebewusst“ benannte er einige Initiativen, mit denen das Bistum entsprechendes Klimabewusstsein bestätige.

In Münstermaifeld schloss in der ehemaligen Stiftskirche eine Pilger-Etappe mit einem gemeinsamen Pilgerimpuls ab, gemeinsam mit dem Bischof und dem dortigen Pfarrer Guido Lacher, dem evangelischen Pfarrer Ingo Schrooten und Gemeindereferent Rudolf Demerath und weiteren Pilgerakteuren. „Wenn Glaube, Liebe und Hoffnung bei uns einziehen, öffnet sich der Horizont“, bekannte die Pilgerschar singend ihre Motivation zum weiteren gemeinsamen „Weg, der uns wichtig ist“, wie es ihnen bei einem Pilgerimpuls unterwegs nochmals deutlich wurde.

Gastfreundschaft und Pilger- Engagement überzeugten

Bischof Dr. Ackermann dankte allen Pilgerakteuren für ihr Engagement, die diese bemerkenswerte Aktion mit Zielrichtung „Weltklimakonferenz“ ermöglichten. Aber auch die Klimapilger empfinden die Gastfreundschaft unterwegs „phänomenal, und das ganz bestimmt auch hier in der Rhein-Eifel-Region“, wie einer von ihnen dankend bekannte, unterstützt von zustimmenden Mitpilgern.

Zum Etappen-Abschluss bedankte sich Bischof Dr. Ackermann bei allen Pilgerakteuren für ihr Klima-Engagement und bei den Gastgebern unterwegs für die enorme Gastfreundschaft.
Zu Fuß unterwegs von Flensburg nach Paris zum Weltklima-Gipfel

Guten Kontakt fand Bischof Dr. Stefan Ackermann mit seinen „Mitpilgern“ auch in Münstermaifeld.

Zum Etappen-Abschluss bedankte sich Bischof Dr. Ackermann bei allen Pilgerakteuren für ihr Klima-Engagement und bei den Gastgebern unterwegs für die enorme Gastfreundschaft.

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