Frauentreff Meckenheim e. V.
Besuch mit Führung durch das Konrad-Adenauer-Haus
„Adenauer hat sich ein schönes Fleckchen für sein Haus und seinen Garten ausgesucht.“
Meckenheim. Bei schönstem Sommerwetter besuchten einige Frauen des Frauentreffs Meckenheim die Gedenkstätte „Konrad-Adenauer-Haus“ und die unterhalb des Wohnhauses liegende „Stiftung Bundeskanzler Adenauer-Haus“ in Rhöndorf. Sie ist eine Schenkung der sieben Kinder Adenauers, die das Haus, den Garten und den persönlichen Nachlass des ersten Bundeskanzlers der Bundesrepublik Deutschland vermachten. Zur Einstimmung sahen sich die Frauen einen Film über das Leben Konrad Adenauers an.
Frau Gabriele Grupe führte die Damen vom Stiftungsgebäude über mehrere Terrassen und mindestens 58 Treppenstufen durch den Garten im italienischen Stil hinauf zum Wohnhaus. Immer wieder hielt man an, um den Blick auf das malerische Rheintal mit dem Drachenfels, dem Rolandsbogen oder der Insel Nonnenwerth zu genießen. Vorbei ging es auch an der legendären Boccia-Bahn, umgeben von Skulpturen, Brunnen und blühender Rosenstöcke. Im Wohnhaus erwartete die Frauen die Ausstellung zum Leben und Wirken Adenauers als Politiker, Staatsmann und auch ganz privat, im Kreise seiner großen Familie. Dabei konnten einige Räume des Hauses von innen angesehen werden, während andere Räume leider nur von außen, durch die Fensterscheibe, besichtigt werden konnten. Dazu gehörte auch ein Raum in einem Pavillon, in einem Teil des Gartens, in dem Adenauer seine „Erinnerungen“ geschrieben hatte.
In einem weiteren Teil des Gartens gibt es die Skulptur einer Mutter, die ihren aus dem Krieg heimkehrenden Sohn umarmt. Etwas weiter unterhalb gibt es neben einem kleinen Seerosenbecken die beiden überlebensgroßen Figuren von General Charles de Gaulles und Konrad Adenauer. Beim anschließenden Besuch eines Cafés waren sich die Frauen einig: „Adenauer hat sich ein schönes Fleckchen für sein Haus und seinen Garten ausgesucht. Wahrscheinlich haben ihn die vielen Treppenstufen so lange gesund gehalten.“
