SPD-Fraktion im Rat der Stadt Meckenheim
Bürgerinnen und Bürger sorgen sich vor nächstem Starkregen
Meckenheimer SPD erwartet neutrale Darstellung der Gefahrensituation und Information über zu treffende Gegenmaßnahmen
Meckenheim. Unwetter mit Starkregenfällen, insbesondere das Unwetter am 20. Juni 2013, haben den gesamten Rhein-Sieg-Kreis getroffen und vielerorts Keller und Häuser überschwemmt.
Viele Gemeinden waren schlimmer betroffen als Meckenheim, trotzdem hat es auch hier erhebliche Schäden durch überflutete Keller sowie durch Dächer, Türen und Fenster eindringendes Regenwasser gegeben.
„Das Thema treibt die Menschen in Meckenheim um, sie fragen sich, was zur besseren Eigenabsicherung getan werden kann aber auch wie die Stadt sowie der Erftverband den Betroffenen durch Rat und Tat helfen können“, so Dr. Brigitte Kuchta, Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion im Meckenheimer Stadtrat.
Die SPD-Fraktion erbittet deshalb für die nächste Sitzung des Bauausschusses Informationen von der Stadtverwaltung und dem Betreiber des Kanalnetzes dem Erftverband, welche Maßnahmen zur besseren Sicherung von öffentlichen und privaten Gebäuden gegen Starkregenereignisse in Meckenheim ergriffen werden können und sollten.
Immer wieder betroffene Hausbesitzer stehen vor der Entscheidung, was sie tun können, um sich gegen künftige Ereignisse dieser Art besser abzusichern und setzen auf eine neutrale und fachkundige Beratung.
Nächste Sitzung am 29. September
Der pauschale Rat, Einfamilienhäuser unabhängig von deren Lage und baulichen Gesamtsituation grundsätzlich mit einer nachträglich einzubauenden Rückstauklappe zum öffentlichen Abwasserkanal auszurüsten, führt zu einer oft mehrere tausend Euro teuren Ausgabe und teils erheblichen Eingriffen in die Bausubstanz.
Und: Auch Hausbesitzer mit bereits vorhandenem Rückstauventil erleben bei Starkregen immer wieder einmal, dass das Wasser von außen über Kellertreppen und -fenster eindringt. Barbara Heymann, Sprecherin der SPD-Fraktion im Ausschuss: „Alt eingesessene Meckenheimer Hausbesitzer wissen oft, wo es bei Starkregenereignissen in der Vergangenheit zu Überflutungen gekommen ist und wo deshalb zusätzliche Maßnahmen besonders wichtig sind.
Neu Hinzugezogene verfügen oft nicht über diese Informationen.“ Auch der Zustand des Kanalnetzes insgesamt bereitet vielen Meckenheimern Sorgen. Die SPD-Fraktion beantragt deshalb, einen Vertreter des Erftverbandes in die kommende Sitzung des Ausschusses einzuladen und mit ihm zu klären, ob und gegebenenfalls welche Maßnahmen am Kanalnetz der Stadt Meckenheim aufgrund sich häufender Starkregenereignisse getroffen werden müssen und ob hierzu das Abwasserbeseitigungskonzept angepasst werden muss. Die nächste Sitzung des Bauausschusses soll am 24. September, um 19 Uhr im Ratsgebäude stattfinden.
Pressemitteilung der
SPD-Fraktion im Rat der
Stadt Meckenheim
