Eucharistische Anbetung in Meckenheim
Eucharistische Anbetung für geistliche Erneuerung in Meckenheim
aus Meckenheim
Wachtberg/Meckenheim. Mit der Fusion aller Pfarreien in Wachtberg und Meckenheim zu Beginn des Jahres ist ein wichtiger Schritt im Transformationsprozess des Erzbistums Köln erfolgt.
Die neue Kirchengemeinde steht vor großen strukturellen und pastoralen Veränderungen.
„Struktur und Verwaltung sind kein Selbstzweck, sondern dienen dem pastoralen Auftrag der Kirche, den Menschen Jesus Christus und sein Evangelium zu verkünden“, sagt Pfarrer Michael Maxeiner.
Um diesen „pastoralen Transformationsprozess“ geistlich zu begleiten, lädt die Kirchengemeinde ab September 2026 an jedem ersten Donnerstag im Monat zur eucharistischen Anbetung in die Kapelle des Seniorenhaus St. Josef, Meckenheim, ein (3. September, 1. Oktober, 5. November und 3. Dezember). Von 9-17 Uhr wird das Allerheiligste zur stillen Anbetung ausgesetzt sein – ein ganzer Tag, an dem Christus in der Mitte der Gemeinde gegenwärtig ist und einlädt, vor IHM zu verweilen.
In einer Zeit des Wandels vertrauen wir als Kirchengemeinde darauf, dass echte Erneuerung dort beginnt, wo sich Menschen dem Herrn in der Eucharistie öffnen. Erzbischof Rainer Kardinal Woelki betont: „Die Eucharistie ist die Quelle, aus der die Kirche lebt. Wer vor Christus verweilt, lässt sich von Ihm verwandeln.“ Diese Verwandlung braucht die Kirche – persönlich und als ganze Pfarrgemeinde.
Die eucharistische Anbetung wird gemeinsam getragen von der Kirchengemeinde, den Dominikanerinnen von Bethanien und den Missionsschwestern von Maria, Hilfe der Christen. Ziel ist es, einen verlässlichen geistlichen Raum zu schaffen, in dem Christus „nie allein gelassen“ wird. Daher bittet die Pfarrgemeinde um Gläubige, die eine feste Stunde der Anbetung übernehmen – allein, zu zweit oder als kleine Gruppe. Jede und jeder ist eingeladen, sich bewusst Zeit zu nehmen: ein paar Minuten, eine Stunde oder mehr. Jede Stunde ist ein geistliches Geschenk: für Christus, für die Pfarrgemeinde und für die Erneuerung der Kirche. Interessierte, die eine feste Stunde der Anbetung übernehmen und sich in die Beterliste eintragen möchten, wenden sich bitte an das Pastoralbüro (02225/5067).
Was ist das Allerheiligste?
Mit „Allerheiligstes“ bezeichnet die Kirche die konsekrierte Hostie, in der nach katholischem Glauben Jesus Christus selbst, wahrhaft gegenwärtig ist. Diese Hostie – der Leib Christi – wird in einer Monstranz (einem kostbaren Schaugefäß) sichtbar ausgesetzt. Weil Christus selbst gegenwärtig ist, spricht man vom „Allerheiligsten“.
Was ist eucharistische Anbetung?
Bei der eucharistischen Anbetung wird diese konsekrierte Hostie öffentlich gezeigt, und die Gläubigen verbringen im Gebet Zeit vor Christus: im stillen persönlichen Gebet, im Betrachten und Verehren Jesu, im Dank, in Bitte und Fürsprache für andere.
Marilene Link
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Pfarrer Maxeiner und Schwester Nellija, Oberin vom Konvent der Dominikanerinnen von Bethesta. Foto: privat
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