Rot-Weiß Merl - Damenhandball
„Gegenhalten“ war zu wenig
Starke Bockerother Frauenmannschaft war beim 22:34 nicht zu bezwingen
Meckenheim. Mit der Frauenmannschaft des HSV Bockeroth kam der erwartet schwere Gegner in die Meckenheimer Wettkampfhalle. Von Beginn an zeigten die Gäste, dass sie mit Recht zum engeren Kandidatenkreis für die vorderen Tabellenplätze der laufenden Kreisligasaison gehören. Die Mädels des SV Rot-Weiß Merl begannen aber sehr couragiert und konnten über weite Strecken der ersten Halbzeit das Spiel ausgeglichen gestalten. Im letzten Drittel der ersten Halbzeit konnte man aber erkennen, dass die sehr athletische Spielweise der Mannschaft aus Bockeroth viel Kraft kosten wird und von jeder Merler Spielerin auf ihrer jeweiligen Position viel Konzentration und Kondition vor allem im Spiel gegen die direkte Gegenspielerin abverlangt werden würde. Dieses ’Gegenhalten‘ in der Abwehr, was in der ersten Halbzeit noch relativ gut gelang, führte aber dazu, dass im Angriff ein ums andere Mal die nötige Kraft und Konzentration fehlte. So gelang es den Gästen, sich bis zur Halbzeitpause einen Vorsprung von sechs Toren herauszuspielen. Zur Halbzeit hieß es also 14:20 aus Sicht der Merlerinnen. Die zweite Halbzeit gestaltete sich ähnlich der Ersten. Zunächst gelang es, den Abstand zu den Gästen nicht größer werden zu lassen. Doch langsam konnte man sehen, dass die Abwehr Probleme mit den langen Wegen und im individuellen Abwehrspiel bekam. Dennoch gelang es den Merlerinnen, dass die Gäste aus Bockeroth in der zweiten Hälfte nicht mehr als 14 Treffer erzielen konnten. Diese resultierten mit zunehmender Spielzeit aus Ballverlusten im Merler Angriff und den daraus gelaufenen Tempogegenstößen. Auf der anderen Seite gelangen im zweiten Durchgang den Gastgeberinnen aber auch nur acht Treffer, was mit dazu beitrug, dass das Spiel mit 22:34 Toren abgegeben werden musste. Das nächste Spiel für das Merler Frauenteam findet am 9. November in heimischer Halle gegen die Vertretung der HSG Niederpleis/St. Augustin statt. Bis dahin gilt es nun konzentriert im Training mit möglichst voller Mannschaftsbesetzung zu arbeiten, um konstanter das eigene Potenzial im Spiel abrufen zu können. Dass die „volle Besetzung“ nicht leicht ist, zeigt sich daran, dass einzelne Spielerinnen inzwischen auswärts studieren und nicht regelmäßig am Training teilnehmen können.
Zum Einsatz kamen
Teresa G. (T), Verena (VeVe) B., Franzy B., Maria B., Krisi F., Verena G., Svenja G., Moni J., Anna R., Rabea T., Julia S.
