D1 des VfL Meckenheim
Mit Auftaktniederlage in der Sonderstaffel
Meckenheim. Mit neuen Trikots und drei neuen Spielern startete die D1 des VfL Meckenheim am Samstag in den Meisterschaftsrummel. Im heimischen Stadion empfing die Mannschaft den SSV Plittersdorf. Zum ersten Mal musste sich die junge Heimmannschaft, Jahrgang 2002, dem Niveau der Sondergruppe, in der das Gros der Spieler ein Jahr älter ist, stellen. Obwohl mit dem SSV Plittersdorf kein übermächtiger Gegner auf dem Platz stand, konnten die Meckenheimer Jungen ihre Scheu vor den hochgewachsenen Konkurrenten in der ersten Halbzeit nie so recht ablegen. Oft liefen sie dem Gegner hinterher und agierten zu behäbig. Bereits nach zehn Minuten landete der Ball, nach einer Ecke der Plittersdorfer, verdient hinter der Meckenheimer Torlinie. Bis zur Halbzeit gelang es den Meckenheimern nicht, den allzu großen Respekt vor dem Gegner abzulegen. Dennoch konnten sie das 1:0 dank guter Abwehrleistungen und der Aufmerksamkeit ihres Keepers Aaron Voigt in die Pause retten.
Zweite Halbzeit
Während die Abwehr eine solide Leistung auf dem Platz zeigte und schlimmeres verhinderte, waren die Aktionen im Mittelfeld eher fahrig und zum Teil unüberlegt. Pässe aus dem zentralen Mittelfeld fanden zu häufig nicht ihren Weg zu den Mitspielern, die zwar in der zweiten Halbzeit gegen die langen Gegner mit guten Laufleistungen aufwarteten, den Ball aber immer einen Tick zu spät abspielten. Hier fehlt es noch an der Raffinesse, den Ball für sich laufen zu lassen. In der zweiten Halbzeit schien ein Ruck durch die Meckenheimer Mannschaft zu gehen. Zweikämpfe wurden deutlich besser angenommen und das ein oder andere gelungene Kombinationsspiel führte zu einigen kapitalen Torchancen, die letztendlich jedoch nicht verwertet werden konnten. Brenzlig wurde es noch mal kurz vor Spielende. Der Meckenheimer Torwart konnte einen gewaltigen Schuss aus den gegnerischen Reihen nicht festhalten. Dieser Abpraller zog zwei weitere Torschüsse nach sich, die von Meckenheimer Abwehrspielern zuletzt noch auf der Torlinie gerettet wurden.
Fazit
Auch wenn es diesmal nicht zum Sieg gereicht hat, stimmt die Leistung der Meckenheimer Spieler, insbesondere die der zweiten Halbzeit, für die kommenden Aufgaben positiv. Wieder einmal haben sie gezeigt, dass sie kämpfen können.
Die nötige Cleverness, den Ball gegen körperlich überlegene Gegner laufen zu lassen, wird sich mit jedem weiteren Spiel sicher noch einstellen.
