Politik | 16.07.2013

Das Mosaik-Kulturhaus hat ein Logo

Neues Programm soll Besucherzahlen erhöhen

Neues Programm soll Besucherzahlen erhöhen

Der neue Name wurde beim Tag der offenen Tür von einer Jury aus mehreren Vorschlägen ausgewählt. Seitdem heißt das Haus jetzt „Mosaik-Kulturhaus Meckenheim“.Foto: Privat

Meckenheim. Es tut sich einiges in der umgebauten ehemaligen Jugendfreizeitstätte: Ein neues Programm, personelle Veränderungen und ein neues Logo stellte die Leiterin des „Mosaik-Kulturhaus Meckenheim“, Jennifer Schneiders, im Jugendhilfeausschuss gemeinsam mit ihrer Kollegin Christiane Kamprad vor. Aus dem ehemaligen „Juze“ wurde „Mosaik“. Aber nicht nur der Namen änderte sich, sondern aus der Jugendfreizeitstätte ist mit dem Umbau eine Begegnungsstätte für Jung und Alt geworden. Der neue Name wurde beim Tag der offenen Tür von einer Jury aus mehreren Vorschlägen ausgewählt. Seitdem heißt das Haus jetzt „Mosaik-Kulturhaus Meckenheim“. Im Jugendhilfeausschuss zeigte Schneiders erstmals das neue Logo, welches bald neben dem Eingang zu sehen sein wird. Gestaltet wurde der Schriftzug von Sarah Lülsdorf, die seit Jahresbeginn im Mosaik arbeitet. Es vereint - den Namen in Groß- und Kleinbuchstaben mit vielen Farben und das ‚O‘ als Mosaik gestaltet - ein kunterbuntes Nebeneinander, das zusammengehört, genauso, wie die Besucher des Hauses am Siebengebirgsring. Dort treffen sich Kinder von sechs Jahren ebenso wie die betagteren Mitglieder des „Forum Senioren“. Was den Kindern und Jugendlichen dort geboten wird, stellte Schneiders und Kamprad ebenfalls vor.

Mit den Besucherzahlen waren die Betreuerinnen nicht immer zufrieden. Insbesondere im Winter seien manchmal nur fünf Kinder oder Jugendliche im Mosaik zu Gast gewesen. Das soll sich nun mit einem umfangreicheren Programm, welches auf die Wünsche der Jugendlichen zugeschnitten ist, ändern. Reduzieren wollen die Betreuerinnen insbesondere die offenen Treffs und stattdessen mehr organisierte

Angebote machen. Während bisher sowohl für Kinder als auch für Jugendliche ab 14 Jahren dreimal wöchentlich einen offenen Treff vorfanden, soll es ab sofort auch an diesen Tagen Programmangebote in der Einrichtung geben. Dazu zählen ein Bewerbungstraining, noch mehr Mädchenangebote als bisher, verstärkt Fußballtraining und mehr Mitternachtsfußball und Mitternachtsbasketball. Das wird in der Dreifachturnhalle gespielt. Die Jugendlichen treffen sich dort von 21 bis 2 Uhr und treten in Teams gegeneinander an.

Auch Grilllabende sollen gemäß dem Wunsch der Jugendlichen angeboten werden. Mit dabei ist das Mosaik ebenso bei dem großen Sportereignis „Meckenheim verein(t)“ oder bei der Mädchenberufsbörse.

Der Dance Contest wurde von Swisttal nach Meckenheim geholt, es ist ein Aktionstag für Mädchen geplant ebenso wie ein Ausflug in eine Kletterhalle oder zur Straußenfarm. Auch personell gibt es Veränderungen bei der Jugendarbeit: Kamprad übernimmt für Anne Lasinski, die sich beruflich verändert hat, die Betreuung des Kindertreffs.

Das bisher von Kamprad geleitete „Kinder-City“, Im Ruhrfeld 16, wird Sybille Rien, die bisher im benachbarten Jugendamt gearbeitet hat, fortführen. Der Kindertreff für Kinder von sechs bis 13 Jahren hat dienstags und freitags von 15 bis 18 Uhr geöffnet und mittwochs von 16 bis 18 Uhr. Im Jugendtreff (ab 14 Jahre) sind die Öffnungszeiten montags und mittwochs von 16 bis 20 Uhr und freitags von 18 bis 21 Uhr. Hinzu kommt der Offener Mädchentreff (ab 14 Jahre) immer donnerstags von 15.30 bis 17.30 Uhr.

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