St. Nikolaus-Stiftshospital Andernach hatte aufgrund von „Rock am Ring“ in Mendig viel zu tun
106 Festivalbesucher wurden versorgt
Andernach. Das St. Nikolaus-Stiftshospital Andernach war am ersten Juni-Wochenende in die ärztliche Versorgung des Großereignisses „Rock am Ring“, das erstmals in Mendig stattfand, eingebunden. Am Ende des ereignisreichen Wochenendes zählte das Krankenhaus 106 Patienten, die hier zusätzlich behandelt wurden. Die Festival-Patienten wurden bei der Ankunft von einer eigens für sie zusätzlich eingerichteten Notaufnahme je nach Verletzung in die chirurgische beziehungsweise in die innere Abteilung gebracht und dort versorgt. Auch die Intensivstation hatte am Wochenende beobachtungspflichtige Patienten von „Rock am Ring“ zu behandeln.
Dr. Heinrich Degen, Leiter der Kardiologie am St. Nikolaus-Stiftshospital Andernach, wusste das Krankenhaus „gut vorbereitet“. Am Samstagvormittag sah er sich erstmals in dieser Gewissheit bestätigt - bis zum Morgen zählte das Haus 34 Patienten vom Festivalgelände, unter anderem auch Opfer des starken Gewitters in der Nacht zuvor. Am Sonntagnachmittag waren es bereits rund 90 Patienten. Neben den zusätzlich bereitstehenden Mitarbeitern in der Notaufnahme waren zusätzlich pro Schicht etwa zehn weitere Beschäftigte in Rufbereitschaft. Dr. Degen: „Es kann jederzeit reagiert werden auf besondere Situationen.“
Trotz der langen Dienstzeiten am Wochenende war die Stimmung in der Notaufnahme des St. Nikolaus-Stiftshospitals sehr gut. Ein Mitarbeiter berichtete von „sehr motivierten“ Kolleginnen und Kollegen. „Es macht Spaß, in dem Team zu arbeiten.“ Die Patienten waren nett und zeigten sich auch dankbar für die geleistete medizinische Versorgung. Der eigens auf Empfehlung engagierte Sicherheitsdienst musste nicht eingreifen. Für die Fahrer der Rettungswagen, die gerade aus dem Festival-Stress kamen, hatte das Küchenteam des St. Nikolaus-Stiftshospitals in einem eigenen Raum Speisen und Getränke zur Stärkung vorbereitet, was dankbar angenommen wurde.
Die Vorbereitungen liefen bereits Wochen vorher an. Eine Schwierigkeit bestand dabei in der Tatsache, dass es durch den Umzug des Events vom Nürburgring nach Mendig keine verwertbaren Erfahrungswerte aus den Vorjahren gab. Daher wurde in Absprache mit der Rettungsleitstelle in einer interdisziplinär zusammengesetzten Arbeitsgruppe im Haus für alle Eventualitäten geplant.
So wurde zusätzliches Personal bereitgestellt. Neben dem medizinischen und pflegerischen Personal waren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sämtlicher anderer Berufsgruppen ausschließlich für die „Rock am Ring“-Patienten zusätzlich im Einsatz.
Cornelia Kaltenborn, Geschäftsführerin der St. Nikolaus-Stiftshospital GmbH, beobachtete am Wochenende das Geschehen im Haus. Sie freut sich über die gelungene Premiere für das St. Nikolaus-Stiftshospital. „Die intensiven Vorbereitungen haben sich gelohnt.“ Jetzt sieht sie das Andernacher Krankenhaus auch für die kommenden „Rock am Ring“-Veranstaltungen und weitere Großereignisse gut gerüstet.
Pressemitteilung
St. Nikolaus-Stiftshospital
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