St. Sebastianus Schützen Obermendig feierten ihren Namenspatron
20 Jahre Sitzungsleiter bei den Schützen
Den Jubelorden für 50 Jahre Treue erhielten Wilhelm Schäfer und Franz-Willi Reutelsterz
Obermendig. Die St. Sebastianus Schützen Obermendig feierten wieder ihren Namenspatron. Um 17.30 Uhr begann der Abend mit dem Kirchgang, der Kranzniederlegung für die verstorbenen Mitglieder und dem gemeinsamen Abendessen.
Sieger- und Ehrenurkunden
Anschließend nutzte der Brudermeister die Gelegenheit, um eine Reihe von Siegerurkunden aus den Bezirksmeisterschaften zu überreichen. Anschließend galt es, eine Vielzahl von Ehrenurkunden zu überreichen. Für 25 Jahre Mitgliedschaft erhielten Bianca Osiecki und Michael Reutelsterz den Jubelorden. Bereits seit 40 Jahren hielten Helga Degen, Christel Knauff, Christel Müller, Renate Radermacher, Gisela Reutelsterz und Maria Stoll dem Verein die Treue. Den seltenen Jubelorden für 50 Jahre Treue erhielten Wilhelm Schäfer und Franz-Willi Reutelsterz, die beide dem Verein Jahrzehnte im Vorstand wertvolle Dienste geleistet hatten. Für ihre treuen Dienste und umfangreiche Arbeit im Verein konnten Doris Blum und Udo Nolden mit dem Silbernen Verdienstkreuz ausgezeichnet werden. Die nächste Ehrung wurde dann vom Bezirksbundesmeister Alfred Degen vorgenommen. Nick Hans-Wendel wurde für sein unermüdliches Engagement für die Seniorengruppe mit dem St. Sebastianus Ehrenkreuz des Bundes der historischen deutschen Schützenbruderschaften ausgezeichnet.
Nun ging es los mit einem bunten Programm. Nachdem Ulrich Eckhard in seinem schon legendären Outfit die Bühne betreten hatte, konnte er direkt die Tanzgarde der KGO ankündigen, welche mit herrlichen Figuren und viel Esprit über die Bühne fegte. Noch während der Zugabe kündigte sich der Besuch von Prinz Timo mit seinem Hofstaat an, der dann auch gleich auf die Bühne gerufen wurde. Er brachte mit seinem farbenfrohen Hofstaat, seinem Witz und Elan den Saal in Stimmung. Zum Bedauern der Schützen musste er sich nach seinem Ausmarsch auch sofort wieder verabschieden, um zum nächsten Termin zu eilen. Anschließend sorgten Petra und Julia Haase mit ihrem Vortrag zum Anrufbeantworter für Stimmung. Erfolglos versuchte Julia die Info auf den Anrufbeantworter zu sprechen und scheiterte immer wieder an den Einsprüchen der Mutter. Aufgrund des frühen Besuches durch Prinz Timo kam Ulrich Eckhard erst jetzt dazu, die Eröffnungsrede zu halten. Er lies die letzten 20 Jahre in einer Präsentation Revue passieren mit all den Orden und vortrefflichen Vorträge und Darbietungen, die in seiner Regie in den letzten 20 Jahren auf die Bühne gebracht wurden. Im Anschluss konnte er wieder die Doof Noss ankündigen, der nicht nur die letzten 20 Jahre, sondern auch lange davor mit seinen Vorträgen auf der Bühne brilliert hatte. Als Polenfrauen berichteten Annegret Maurer und Marie-Luise Schäfer von allerlei Krankheit, und wie man sie wieder los werden könnte oder auch nicht. Die Frauen überzeugten mit ihrem Lied- und Spielvortrag vom Roten und weisen Kappes. Den Abschluss machte dann Monika Junk, die sich auf das Einkaufen im Netz nicht einlassen wollte, da sie weder serven konnte noch mit Begriffen wie Fenster öffnen, Einkaufen im Netz, Brauser und vielem Anderen etwas anzufangen, wusste. Ein gemütlicher Abend ging zu Ende und die Königspaare Eckhard und Osiecki luden noch für den kommenden Tag zum Königsessen ein.
Reinhold Maurer alias de Doof Noss.
Ulrich Eckhard beim Empfang von Prinz mit Hofstaat.
Verdiente Mitglieder wurden für ihre langjährige Treue zur Bruderschaft ausgezeichnet.
