Petra Jobst arbeitet mit Freude bei der Caritas-Sozialstation
Altenpflegehelferin in Aus- bildung liebt die Menschen
Mendig. Seit 10 Jahren ist Petra Jobst bei der Caritas-Sozialstation Maifeld/Mendig tätig. Dort lernte sie als Hauswirtschaftskraft das Arbeitsfeld „Pflege“ kennen. Hauwirtschafterinnen leisten keine Behandlungspflege, übernehmen aber kleine pflegerische Aufgaben und helfen etwa noch mobilen Patienten bei der Körperpflege. „Im letzten Jahr reifte in mir die Idee, die einjährige Ausbildung zur Altenpflegehelferin zu machen“, so Petra Jobst, die seit dem 1. August im roten Caritasauto mit ihrer Praxisanleiterin Steffi Schlich von der Caritas-Sozialstation im Raum Maifeld/Mendig unterwegs ist. Petra Jobst: „Das ein oder andere darf ich machen, so lange Frau Schlich anwesend ist.“
Auch Werner Weiler wird jeden Morgen besucht. Der gebürtige Mayener freut sich, selbst in Mendig von einer echten Mayenerin versorgt zu werden. Beide haben den gleichen Humor und Petra Jobst ist um keine Antwort verlegen. „Is e lev Mädsche, kann isch nur empflehle“, lobt Werner Weiler die angehende Altenpflegehelferin. Professionell misst sie seinen Blutzucker unter Anleitung und Aufsicht von Steffi Schlich.
Immer wieder findet Petra Jobst ein gutes Wort. Ihre ruhige Ausstrahlung gibt den Patienten Sicherheit, sodass sich diese bei ihr gut aufgehoben fühlen. Auch Steffi Schlich kann sich keine bessere Auszubildende vorstellen: „Frau Jobst ist sehr engagiert und interessiert an allem, was mit Pflege und Medizin zu tun hat.“ Beste Voraussetzungen also für die Berufsbildende Schule, die Petra Jobst seit Anfang September in Mayen besucht. Und da sie eine leidenschaftliche Leserin ist, finden sich mit Sicherheit schon bald lehrreiche medizinische Bücher auf dem Nachttisch.
