Auf den Spuren der Inka
An der Wiege der INKA - Vom Titicacasee zum höchsten Berg Boliviens
aus Mendig
Vortragsreihe der Deutschen Vulkanologischen Gesellschaft e.V.
Am 19. Juni 2026 / 19:00 Uhr nimmt uns Walter Reis mit an die Wiege der INKA im Reich der Atacama-Vulkane.
Der Mythologie zufolge sollen der erste Inka als Sohn der Sonne auf der Sonneninsel im TITICACASEE auf die Welt gekommen sein.
Lange vor der Inkazeit war schon TIWANAKU das religiöse und administrative Zentrum der Präinka-Kulturen rund um den Titicacasee von 1500 v. Chr. bis 1200 n. Chr.
Von Copacabana aus gelangen wir über den bolivianischen Regierungssitz La Paz hinauf zum Altiplano, eine abflusslose Hochebene in Südost-Peru und West-Bolivien zwischen der Cordillera Occidental und der Cordillera Oriental.
Wir besteigen den 6068 m hohen „Huayna Potosi“ in der Cordillera Oriental oberhalb der inzwischen verlassenen Erzabbauregion mit zahlreichen, in allen möglichen Giftfarben schillernden Seen.
Weiter im Süden, nahe der chilenischen Grenze, liegt das Dorf „Sajama“. Die karge Landschaft des Altiplano zeigt sich hier mit den erloschenen Stratovulkanen Pomerape, Parinacota und Nevado Sajama, alle weit über 6000 m hoch, sowie dem dritthöchsten aktiven Vulkan der Erde, dem Guallatiri und den kochenden und dampfenden Hydrothermalfeldern von ihrer beeindruckendsten Seite. Die Besteigung der Zwillingsvulkane und des „Nevado Sajama“, mit 6542 m Höhe höchster Berg Boliviens, bietet überwältigende Ausblicke auf den gesamten südlichen Teil der Hochebene.
Der Vortrag findet statt im F.X. Michels-Institut, Brauerstr. 5, Mendig. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
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