SPD-Landtagsabgeordneter Marc Ruland informiert
„Arbeitnehmer haben künftig mehr in der Lohntüte“
Marc Ruland begrüßt Lohnzuwächse infolge von Mindestlohn und Tarifsteigerungen
Andernach/Mainz. „Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben in diesem Jahr im Schnitt deutlich mehr Geld in der Lohntüte als noch in den vergangenen Jahren“, erklärt der Andernacher Landtagsabgeordnete Marc Ruland (SPD). Diese Entwicklung sei nicht zuletzt auch auf die Einführung des gesetzlichen Mindestlohnes und teils erhebliche Zuwächse im Bereich der Tariflöhne zurückzuführen. Zu diesem Schluss kommt nun eine neue Studie des gewerkschaftsnahen Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI), die den abhängig Beschäftigten für das Jahr 2015 Lohnzuwächse in Höhe von 2,7 Prozent attestierte. Gleichzeitig stiegen die Verbraucherpreise nur um 0,3 Prozent, woraus sich ein Reallohnplus von 2,4 Prozent ergibt.
„Der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro und die Stärkung der Tarifverträge machen sich deutlich bemerkbar“, so Marc Ruland. „Dabei zeigt sich wieder einmal: Alle Ammenmärchen über eine angebliche Arbeitsplatzvernichtungsmaschine namens Mindestlohn waren an den Haaren herbeigezogen. Im Gegenteil: Der Mindestlohn stärkt die Binnennachfrage und trägt dabei gerade in den gegenwärtigen, wirtschaftlich unsicheren Zeiten zu einer Stabilisierung unserer Wirtschaft bei. Der Mindestlohn sorgt somit nicht nur für ein Mehr an sozialer Gerechtigkeit, sondern er trägt auch zu einer besser balancierten wirtschaftlichen Entwicklung bei. Das ist sozial, gerecht und wirtschaftlich nachhaltig, da nur so auch die Beschäftigten am wirtschaftlichen Aufschwung in unserem Land beteiligt werden“, so Marc Ruland abschließend. Pressemitteilung
Marc Ruland, MdL (SPD)
