Vor- und eigenständiges Lesen: Kita Thür machte beim Lesetag mit
Bundesweiter Vorlesetag
Thür. Das Heranführen der Kinder an Literatur im Vorschulalter wird mit dem Begriff Literacy bezeichnet und meint die Förderung der Lese- und Schreibkompetenz.
Lesekompetenz ist mehr als das Lernen der Lesetechnik. Sie schließt das Verstehen der Schriftsprache und das sinnentnehmende Lesen mit ein. Und vor allem die Lust am Lesen.
Schon in der Kita wird die Basis für Lesekompetenz gelegt. Durch Bilderbücher, Märchen, Reime und Lieder wird die Lust am Entdecken und Benennen, an Worten und Sprachmelodie, an Weiterfantasieren und Vorstellen und am Erzählen spielerisch geweckt. Die Fähigkeit zuzuhören und Gehörtes in der richtigen Reihenfolge weiter zu erzählen, darüber zu sprechen wird geübt.
Vorlesen und Geschichten erzählen ist ein fester Bestandteil des Tagesablaufes in der Kita: Eingefordert von den Kindern im Freispiel, zu festen Zeiten und angeregt durch eine speziell eingerichtete Leseecke mit einem interessanten Bücher-Repertoire. Und einmal im Monat machen sich die Maxis auf dem Weg in die Kinderbücherei der Gemeinde Thür, um in den gemütlich eingerichteten Räumen eine Vorlesestunde mit Frau Keimer aus dem Team der Bücherei, zu erleben.
Beim bundesweiten Lesetag lauschten die Kinder aufmerksam ihren Lesepaten aus den Reihen der Mütter und Omas. Und auch Frau Keimer kam, um den Kindern die Geschichte vom „Findefuchs“ vorzulesen, im Gepäck einen ausgestopften Fuchs als Anschauungsmaterial.
