Allgemeine Berichte | 13.01.2014

Neues aus der Städt. Kita Zauberwald Mendig

Das richtige Verhalten als Fußgänger geübt

Schulanfänger waren zu Besuch bei der Polizeiinspektion Mayen

Den Kindern wurde das richtige Überqueren einer Straße beigebracht. privat

Mendig. Kinder in ihrer Kompetenz als Fußgänger zu unterstützen ist alltäglicher Bestandteil der pädagogischen Arbeit des Städt. Kindergartens Zauberwald in Mendig. Im Rahmen dieses Projekts war die Polizeipuppenbühne des Landes Rheinland-Pfalz für einen ganzen Tag zu Gast in der Mendiger Kita. Polizisten, Erzieher und Kinder erschlossen sich in Gesprächskreis, Figuren-Theater und Fußgängertraining das angemessene Verhalten von Kindern als Fußgängern.

Die Kinder aus der Städt. Kita fallen bei ihren Exkursionen allen Verkehrsteilnehmern immer ins Auge, weil sie nur noch mit ihren gelben Sicherheitswesten außerhalb des Kindergartens unterwegs sind. Dass Kinder heute sehr wenig als Fußgänger auf den Straßen unterwegs sind, fällt den Erzieherinnen bei den Spaziergängen zunehmend auf. Den Kindern fehlt viel Basiswissen über das richtige Verhalten als Fußgänger. Im Maxi-Club, dem wöchentlichen Treffen der Schulanfänger 2014, war und ist das Fußgängertraining fester Bestandteil. Sicheres Überqueren der Straße, reflektierende Kleidung in der dunklen Jahreszeit und die eigene Adresse zu kennen, waren einige Inhalte, die spielerisch vermittelt wurden.

Polizeiwache faszinierte die Kids

Auf die Faszination, die das Berufsbild „Polizist“ auf die Kinder ausübt, wurde in Gesprächen näher eingegangen. Die Begeisterung der Maxis zu diesem Thema war so groß, das zeitnah der Kontakt zu der Polizeiwache in Mayen geknüpft und die Fahrt mit Bus und Bahn nach Mayen organisiert wurde. Aufgrund der großen Gruppenstärke von 27 Maxi-Kindern gab es sogar zwei Termine, damit wirklich jedes Kind alles sehen, hören und erfahren konnte. In der Polizeiwache wurden die Kinder dann vom PK Schmitz begrüßt und die Führung durch die Polizeiwache konnte beginnen: Telefonzentrale, Funkgeräte, Handschellen etc. faszinierten gleich zu Anfang. Weiter ging es in den Keller, in die „Arrestzellen“ - den Gewahrsam, und in die große Garage mit den Polizeifahrzeugen. Hier durften die Kinder Blaulicht und Sirene aktivieren, und alle Dinge bestaunen, die für die Arbeit der Polizei notwendig sind.

Dann ging es ans Fußgängertraining im städtischen Straßenverkehr mit Herrn Schmitz. Das Überqueren der Straße, auch mit Sichthindernissen, gefährliche Situationen auf einem Bürgersteig durch beispielsweise Hofausfahrten, wurden gezielt angesprochen, sowie das Überqueren der Straße an einer Ampel und an einem Zebrastreifen. Die Maxi-Kinder konnten hier ihre Kenntnisse beweisen und Herr Schmitz war so beeindruckt vom Wissen der Kinder, dass alle Maxis am Ende einen „Fußgänger-Führerschein“ erhielten. Wenn Eltern nun des Öfteren zu Fuß mit ihren Kindern im Straßenverkehr unterwegs sind, dann werden aus den kleinen „Autofahrern“ auch sichere Fußgänger.

Den Kindern wurde das richtige Überqueren einer Straße beigebracht. Foto: privat

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