Verkehrs- und Heimatverein Bell e.V. (VHV)
Dorffest übertraf die Erwartungen
Mendiger Triker boten erneut Rundfahrten für die Kinder an - Namenswettbewerb für neuen Dorfplatz initiiert
Bell. Mit einer derart positiven Besucher-Resonanz, wie beim Dorffest in Bell hatte der Vorstand des Verkehrs- und Heimatvereins Bell e.V. (VHV) nicht gerechnet. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger des Hammer- und Backofenbauerdorfes und aus den umliegenden Orten hatten sich bereits am Samstagabend, 31. Mai auf dem Platz hinter der Mehrzweckhalle am Bierbrunnen eingefunden, um das zwei Tage währende traditionelle Fest zu eröffnen. Während einige freiwillige Helfer sich um die Getränke für die Gäste kümmerten, sorgten unter anderem Katja Daub und Steffi Issermann mit der Zubereitung köstlicher Leckereien vom Schwenkgrill dafür, dass niemand hungrig bleiben musste.
Während der Besucherandrang beim musikalischen Frühschoppen am Sonntag im Anschluss an die heilige Messe sich zunächst in Grenzen hielt, füllte der Festplatz sich leider erst nach den stimmungsvollen Darbietungen durch den Musikverein Bell unter der Leitung von Albert Justen und den Kinderchor Bell unter der Leitung von Bärbel Malburg. Dennoch war die Nachfrage des frisch aus dem Beller Backes angebotenen Steinofenbrotes ebenso groß, wie die von den fleißigen Mitgliedern des Verkehrs- und Heimatvereins gemeinsam mit den freiwilligen Helferinnen und Helfern in der Küche des Gemeindehauses zubereiteten deftigen Mahlzeiten. Da auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Beller Hausfrauen ihre Backkünste unter Beweis gestellt hatten, wurden eventuell geplante Diäten auf den nächsten Tag verschoben, weil kaum jemand dem Kuchenbüffet mit seinen verführerisch anmutenden Torten widerstehen konnte.
Selbstverständlich hatten die Veranstalter des Dorffests auch für die Unterhaltung der Kinder bestens gesorgt. So konnten die Kleinen sich bei herrlichem Sonnenschein auf einer Hüpfburg austoben, wobei alle Jungen und Mädchen gespannt auf die Hauptattraktion des Dorffestes, nämlich das Eintreffen der Männer und Frauen des Mendiger Triker-Clubs warteten, die am Nachmittag mit ihren chromblitzenden Maschinen vorfuhren. Auch diesmal boten die vorbildlich engagierten Triker wieder Rundfahrten gegen einen geringen Obolus an, wobei der Erlös den Kindern des Ortes zugute kommen wird. Bevor die Kinder jedoch auf dem Sozius angeschnallt wurden, übergaben der Erste und die zweite Vorsitzende des 1959 gegründeten Beller Verkehrs- und Heimatvereins, Jürgen Strunk und Bettina Spitzley-Andernach den Kindern des Chores je ein T-Shirt mit dem Aufdruck „Kinderchor Bell“. Diese T-Shirts wurden aus dem Erlös der Trikerfahrten im vergangenen Jahr angeschafft. Während Jürgen Strunk sich bei den Trikern für deren außergewöhnliches Engagement für die Beller Kinder erkenntlich zeigte, freute Chorleiterin Bärbel Malburg sich über die tolle Unterstützung des Verkehrs- und Heimatvereins.
Name für neuen Dorfplatz gesucht
Da der neue Dorfplatz an der ehemaligen Alten Schmiede noch keinen Namen hat, initiierte der Verkehrs- und Heimatverein einen Namenswettbewerb, an dem sich ebenfalls zahlreiche Beller Bürger beteiligten. Sobald eine Kommission (Bürgermeister, Beigeordnete, Fraktionsvorsitzende, Vorstand VHV) aus allen Vorschlägen den Favoriten ausgewählt hat, dürfte einer offiziellen Taufe des Platzes nichts mehr im Wege stehen. Auf den Gewinner des Namenswettbewerbes wartet ein Einkaufsgutschein der Bäckerei Handeck.
Die beiden Vorsitzenden des Beller Verkehrs- und Heimatvereins, Jürgen Strunk (3.v.l.) und Bettina Spitzley-Andernach (2.v.l.) übergaben den Kindern des Chores je ein T-Shirt mit dem Aufdruck „Kinderchor Bell“. Fotos: SF
Die Hauptattraktion des Tages war für die Kinder eine Rundfahrt mit den Mendiger Trikern.
Viele fleißige Hände sorgten in der Küche des Gemeindehauses dafür, dass kein Gast hungrig bleiben musste.
