Allgemeine Berichte | 30.03.2015

100 Besucher trafen sich zum gemeinsamen Gebet

Ein Kreuzweg, der Generationen miteinander verbindet

Die beiden Pfarrer beim Gebet am Kreuz zur ersten Station. Caritas Zentrum

Mendig. Wie ein Kreuzweg Generationen nicht nur verbinden, sondern sogar begeistern kann, zeigen die 15 Stationen des barrierefreien Kreuzwegs in Obermendig. Sie erfreuen sich großer Beliebtheit in der Stadt und werden von vielen Mendiger Bürgern und Gästen auch außerhalb der Fastenzeit gerne besucht und betend abgeschritten.

Rund 100 Besucher folgten der Einladung des Caritas Zentrums zum gemeinsamen Gebet entlang des Kreuzwegs, der den Leidensweg Jesu Christi symbolisiert. „Wenn wir den Kreuzweg beten, dann nehmen wir dabei nicht nur den Weg Jesu in den Blick, sondern immer auch die vielen leidvollen Wege und Geschehnisse, die vielen Kreuzwege, die Menschen auch heute noch gehen“, so Pfarrer Ralf Birkenheier, katholische Pfarrgemeinde St. Cyriakus, der das Gebet zusammen mit Pfarrer André Beetschen, evangelische Kirchengemeinde, gestaltete. Pfarrer André Beetschen stellte an jedem Kreuz in leicht verständlicher Sprache den praktischen Alltagsbezug her.

Zu den Besuchern gehörten Kinder und Jugendliche, Erwachsene und Senioren, Menschen mit und ohne Behinderung. Sie blieben an einigen Stationen länger stehen, betrachteten die bunt gestalteten Holzkreuze oder lasen die kurzen meditativen Texte auf der Tafel, die jedem Kreuz zugeordnet ist. Geschaffen und gestaltet wurde der Kreuzweg von Mendiger Vereinen und Gruppierungen unter der Federführung des Caritas Zentrums, das sich mit diesem nachhaltigen Projekt für den St. Elisabethpreis 2011 des Diözesan-Caritasverbandes Trier e.V. bewarb. Die kreative Idee und die eindrucksvolle Umsetzung vieler Mendiger Bürger wurden mit dem Ehrenpreis belohnt.

„In den 15 Stationen unseres Kreuzweges kann sich jeder wiederfinden und für sich selbst eine innere Beziehung zu dem Leidensweg Jesu herstellen. Die Kreuze und die auf den Tafeln beigefügten Botschaften laden zum Verweilen ein und regen zum Nachdenken an“, so Klaudia Racke-Hackenbruch, Einrichtungsleiterin des Caritas Zentrums, einer Einrichtung der St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe GmbH.

Die beiden Pfarrer beim Gebet am Kreuz zur ersten Station. Foto: Caritas Zentrum

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