Allgemeine Berichte | 25.01.2016

KG Niedermendig veranstaltete zum dritten Mal die Sitzung am Bauzaun in der Laacher See-Halle

Eine äußerst reizvolle Alternative

Eine Augenweide waren die „Gülser Seemöwen“, die mit einer Spitzenchoreografie überzeugten.

Mendig. Am Schluss kam auch in diesem Jahr wieder zusammen, was zusammen gehörte. Ebenso wie in den vergangenen beiden Jahren erwies sich auch die dritte Bauzaunsitzung am Samstag für die restlos begeisterten Besucher als ein echter „Kracher“. Wenngleich die Männer rechts vom Bauzaun und die Frauen links vom Bauzaun in der geteilten Laacher-See-Halle saßen, war der Reiz so groß, dass diese Barriere nicht lange Bestand hatte. Während die Elferrätinnen, angeführt von Ulrike Weiler-Tersch, den Männern im Saal den Rücken stärkten, kümmerte sich Ernst Simon in seiner Eigenschaft als Elferratspräsent um die Frauen im Saal.

Das fast fünf Stunden währende kompakte Programm konnte sich absolut sehen lassen - angefangen von den Büttenrednern Steven Geilen, Christel Geilen und Dr. Blasi (Werner Blasweiler) bis hin zu geradezu genialen Tanzgruppen wie die „Tanzenden Sterne“ aus Emmelshausen oder die „Gülser Seemöwen“. Nicht zu vergessen das an Originalität kaum zu toppende Männerballett „Zarte Zehe“.

Zunächst jedoch begrüßten die beiden Sitzungspräsidenten nach ihrem Einmarsch mit den Elferräten das Narrenvolk, unter dem sich auch eine Abordnung der Kölschen Narrengilde befand, die bereits am Nachmittag anlässlich eines Empfangs im Deutschen Haus angereist war. Nachdem „Prinzessin Mam“ alias Marita Schubach zwischen den beiden Sitzungspräsidenten Platz genommen hatte, marschierte Prinz Timo I. mit seinem Gefolge unter der musikalischen Begleitung der Husaren in die Narrhalla ein. Während der närrische Mendiger Adel seine beiden Sessionslieder gekonnt zum Besten gab, glich die Stimmung im Saal bereits einem Hexenkessel.

„Bühne frei“

Sodann hieß es „Bühne frei“ für den Kommandanten der Stadtsoldaten, Alexander Buck, unter dessen Kommando die Juniorfunken und die Funkengarde sowie Solomariechen Luisa Reindorf mit beeindruckenden Tanzdarbietungen begeisterten. Schlag auf Schlag ging es weiter mit dem bekannten Elferräter und Büttenredner Steven Geilen, der im aufsehenerregenden Outfit einer Drohne auftrat, sowie der Showtanzgruppe „Gülser Seemöwen“, die für ihren spektakulären Auftritt mit frenetischem Applaus gefeiert wurde.

Anschließend trat Christel Geilen als „Herrin“ in Lack und Leder auf. Als dann die „Schloffmötschen“ die Bühne unter anderem mit ihrem Hit „So lang beim Schubach die Lichter noch brennen“ die Bühne rockten, gab es im Publikum kein Halten mehr. Die Jecken im Saal standen auf den Tischen und ließen die Spitzenband ohne Zugabe nicht mehr von der Bühne.

Auf die Schippe genommen

Nach der Pause gaben sich die „Tanzenden Sterne“ Emmelshausen als Wikinger die Ehre, Dr. Blasi nahm in seinem zwerchfellerschütternden Vortrag sowohl die Frauen als auch die Männer kräftig auf die Schippe. Die Basaltbeißer stellten ihr musikalisches Talent als Flaschenbläser unter Beweis. Bevor die Damen im Saal beim obligaten Gesangscontest ihren männlichen Mitstreitern die Show stahlen und einen eindeutigen Sieg erringen konnten, wurden sie vom Herrenballett „Zarte Zehe“ unter anderem mit einem heißen Strip belohnt. Da sich die Stimmung im Saal beim Finale nicht zuletzt durch den anheizenden Auftritt der „Schloffmötschen“ auf dem Siedepunkt befand, verwunderte es nicht, dass viele Jecken den zweiten Teil der Bauzaunsitzung im Saal Schubach in Form einer ausgelassenen Party bis in die frühen Morgenstunden feierten.

Eine Augenweide waren die „Gülser Seemöwen“, die mit einer Spitzenchoreografie überzeugten.
Die „Schloffmötschen“ trugen entscheidend zum hervorragenden Gelingen der Sitzung bei.

Die „Schloffmötschen“ trugen entscheidend zum hervorragenden Gelingen der Sitzung bei.

Eine Augenweide waren die „Gülser Seemöwen“, die mit einer Spitzenchoreografie überzeugten.

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