Theater AG des Megina-Gymnasiums zeigte den „Drachenreiter“
Eingangshalle verwandelte sich in eine Welt der Kobolde
Mayen. Die Eingangshalle des Megina-Gymnasiums in Mayen verwandelte sich in eine Welt der Silberdrachen, Kobolde und Steinzwerge. Die Theater AG der Jahrgangsstufen sechs bis neun brachte den Jugendroman „Drachenreiter“ von Cornelia Funke auf die Bühne. Mit sehr gelungenen Kostümen, geschaffen von Marlene Reuter, fantasiereichen Drachenmasken sowie einem übersichtlichen, auf den Treppen angeordneten Bühnenbild, überzeugten die jungen Akteure unter der Leitung von Rebecca Reuter das Publikum. Aufgrund der zahlreichen Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft wurde das Stück an den beiden Tagen in zwei unterschiedlichen Besetzungen gespielt. Rund 300 Besucher der beiden Vorstellungen ließen sich von der Spielfreude der Jungschauspieler gern anstecken und verfolgten die „Suche nach dem Saum des Himmels“.
Der Mittelpunkt der Geschichte ist eine Prophezeiung: „Er wird zu euch zurückkehren. Er wird zurückkehren in das Kloster der Mondsteine in Gestalt eines Jungen, blass wie der Vollmond.“ Die Heimat der Silberdrachen droht in einem Stausee zu versinken, Gefahr ist im Verzug. Der junge Drache Lung, gespielt von Leonie Schaden, und seine Koboldfreundin Schwefelfell (Jule Kranz, Luna Zawadzki) beschließen, sich dem Abenteuer zu stellen und die legendäre Heimat der Drachen im Himalaya zu suchen. Zusammen mit dem Waisenjungen Ben (Kim Dahm, Kai Weber) begibt sich das ungleiche Trio auf eine abenteuerliche Reise. Nach Hinweisen der Ratte Gilbert Grauschwanz (Lea Nallin, Lukas Bonikowski), des geheimnisvollen Dschinns (Antonia Larm, Franziska Weber) sowie der berühmten Drachenforscherin Subaida (Franziska Weber, Antonia Larm) kommen sie schließlich dem Ziel ihrer Reise immer näher. Doch der Feind aller Drachen, der Golddrache Nesselbrand (Pauline Simon), jagt sie.
Rund zwei Stunden ließen sich die Zuschauer auf den spannenden Wettlauf rund um den Globus und den klassischen Kampf zwischen Gut und Böse ein. Nach langer Vorbereitungs- und Probenzeit wurden die Akteure vom Publikum schließlich mit tosendem Applaus belohnt.
