Zahlen wurden im Riedener Gemeinderat vorgestellt - Entlastungen erteilt
Einstimmige Feststellung der Jahresabschlüsse 2011 und 2012
Rieden. In der jüngsten Sitzung beschloss der Riedener Gemeinderat einstimmig den Forstwirtschaftsplan 2015, der zuvor von Revierförster Wolfgang Dazert ausführlich erläutert worden war. Während gegenüber dem Ertrag von 2014 in Höhe von 13.920 Euro für das Jahr 2015 16.620 Euro angesetzt wurden, betrugen die Aufwendungen im Jahr 2014 18.400 Euro, während sie für 2015 mit 20.670 Euro eingestellt wurden, woraus sich jeweils ein Fehlbetrag in Höhe von 4480 (2014) und 4050 Euro für das Jahr 2015 ergibt.
Für die anschließende Vorstellung der Ergebnisrechnungen für 2011 und 2012 gab Ortsbürgermeister Andreas Doll, der in dieser Zeitspanne weder als Bürgermeister noch als Beigeordneter amtierte, das Wort an den Vorsitzenden des Rechnungsprüfungsausschusses, Frank Gansen, auf dessen Antrag beide Abschlüsse von den Ratsmitgliedern einstimmig festgestellt und angenommen wurden. Auch die jeweiligen Entlastungen wurden einstimmig erteilt.
Die Ergebnisrechnung 2011 schließt mit einem Jahresfehlbetrag von 49.826,85 Euro ab und verbessert sich damit um 70.683,15 Euro gegenüber der Haushaltsplanung, wo ein Fehlbetrag von 120.510 Euro ausgewiesen war. Dies ist insbesondere auf Minderaufwendungen im Bereich des Personalwesens und den Unterhaltungsposten sowie auf Mehrerträge bei den Gemeindeanteilen an der Einkommensteuer, der Gewerbesteuer und den Zuweisungen und Zuschüssen von Gemeindeverbänden zurückzuführen.
Die Finanzrechnung 2011 weist einen Finanzmittelfehlbetrag von insgesamt 102.639,60 Euro aus, wovon a) ein Fehlbetrag von 38.554,45 Euro bei den ordentlichen Ein- und Auszahlungen entstand, b) ein Fehlbetrag von 57.297,48 Euro auf die Investitionstätigkeiten entfällt sowie c) ein Fehlbetrag bei den Ein- und Auszahlungen aus Investitionskrediten in Höhe von 6.787,67 Euro entstand. Der Fehlbetrag wird über die Zunahme der Verbindlichkeit gegenüber der Verbandsgemeinde aus dem Zahlungsmittelbestand abgedeckt.
Die Haushaltssatzung 2011 sah die Aufnahme von Krediten mit insgesamt 15.080 Euro vor. Aus dieser Ermächtigung sowie aus der Übertragung aus 2010 (3.813,71 Euro) erfolgte eine Kreditaufnahme mit 18.893,71 Euro.
Eine Übertragung von Aufwands- und Auszahlungsermächtigungen in das Haushaltsjahr 2012 erfolgte nicht. Das Eigenkapital reduzierte sich aufgrund des Jahresfehlbetrags der Ergebnisrechnung auf 1.297.370,91 Euro.
Keine Kreditaufnahme in 2012
Die Ergebnisrechnung 2012 schließt mit einem Jahresfehlbetrag von 29.617,62 Euro ab und verschlechtert sich damit um 4487,62 Euro gegenüber der Haushaltsplanung, wo ein Fehlbetrag von 25.130 Euro ausgewiesen war. Dies ist insbesondere auf Mindererträge bei der Gewerbesteuer und der Veräußerung von Gewerbegrundstücken zurückzuführen.
Die Finanzrechnung 2012 weist einen Finanzmittelfehlbetrag von insgesamt 79.333,26 Euro aus, wovon a) ein Fehlbetrag von 23.842,46 Euro bei den ordentlichen und außerordentlichen Ein- und Auszahlungen entstand, b) ein Fehlbetrag von 24.610,09 Euro auf die Investitionstätigkeiten entfällt sowie c) ein Fehlbetrag bei den Ein- und Auszahlungen aus Investitionskrediten in Höhe von 30.880,71 Euro entstand. Der Fehlbetrag wird über die Zunahme der Verbindlichkeit gegenüber der Verbandsgemeinde aus dem Zahlungsmittel-Bestand abgedeckt.
Die Haushaltssatzung 2012 sah die Aufnahme von Krediten mit insgesamt 28.340 Euro vor. Eine Kreditaufnahme erfolgte jedoch nicht. Aus den nicht verwendeten Mitteln erfolgte ein Übertrag ins Jahr 2013 mit 24.610,09 Euro. Eine Übertragung von Aufwands- und Auszahlungsermächtigungen in das Haushaltsjahr 2013 erfolgte nicht. Das Eigenkapital reduzierte sich aufgrund des Jahresfehlbetrags der Ergebnisrechnung auf 1.267.753,29 Euro.
Dann erteilte der Rat einstimmig seine Zustimmung, folgende Spendengelder anzunehmen bzw. zu vermitteln: 250 Euro (gezahlt am 19. August 2014) für die Jugendarbeit, 150 Euro (gezahlt am 10. Dezember 2014) und insgesamt 309,60 Euro (gezahlt am 15. Dezember 2014).
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