Andernacher DJKler erfolgreich beim Drachenlauf in Königswinter
Ingo Neumann zähmt den Drachen
Ronald Kranz verfehlt nur knapp die 4-Stunden-Marke beim Frankfurt-Marathon
Andernach. Vier DJK-Triathleten ließen es sich bei bestem Herbstwetter nicht nehmen, beim sehr beliebten und äußerst schwer profilierten Drachenlauf in Königswinter über 25 km teilzunehmen. Hierbei galt es zum einen knapp 1.000 Höhenmeter zu bewältigen, wobei die Steigungen teilweise sogar deutlich über 20 % hinausgingen und es zudem auf der sehr trailigen Strecke mitunter auch stark matschig war. Dennoch gab es mit 15°C und Sonnenschein bestes Laufwetter für die DJKler. DJK-Laufgranate, Ingo Neumann, nahm direkt das Heft in die Hand und setzte sich von Anfang an in der Spitzengruppe fest, während es die anderen drei etwas ruhiger angingen. Lange Zeit konnte Ingo hierbei die Spitze auf Sichtweite halten und konstant sein Tempo „herunterspulen“. Selbst an den äußerst steilen und teilweise kilometerlangen Anstiegen konnte er sein Tempo halten und lief nach genau zwei Stunden als famoser Gesamtneunter und sensationeller Zweiter seiner Altersklasse (AK40) ins Ziel. Im vorderen Drittel entbrannte dann ein kleiner Dreikampf der übrigen DJK-Athleten. Zunächst konnte sich Rudi Nick etwas von seinen Teamkameraden absetzen, jedoch schaffte es Thorsten Britz am letzten Anstieg, an dem durch eine Verletzung mit Trainingsrückstand versehenen, Rudi Nick vorbeizuziehen. Auf dem abschließenden finalen Downhill konnte der beherzt laufende Rudi jedoch wieder seinen Teamkollegen Thorsten überholen. Er finishte mit hervorragenden 2:35 Stunden vor dem ebenfalls toll laufenden Thorsten Britz mit 2:36 h. Und schon knapp 2 Minuten später lief auch Christian Jung mit sehr guten 2:38 Stunden ins Ziel und rundete dabei das tolle Gesamtergebnis der Andernacher Triathleten ab. Er konnte hierbei sogar seine Bestzeit um über 23 Minuten steigern.
Frankfurt Marathon
Am selben Tag ließ es sich Ronel Kranz trotz gerade überstandener Bänderdehnung und mit einem großen Tape-Verband versehen, nicht nehmen, mit weiteren 15.000 Startern, beim Frankfurt Marathon, an den Start zu gehen. Hierbei wurde sie von einem tollen Begleit-Team unterstützt und während des Rennverlaufs sensationell angefeuert. Wie erwartet lief auch die erstere Hälfte sehr gut, jedoch machte sich dann das Trainingsdefizit bemerkbar und Ronel musste ganz schön kämpfen. Doch mit ihrer Erfahrung und angefeuert durch ihre Supporterin schaffte es Ronel, nach 4:10h in der Frankfurter Festhalle, vor einem jubelnden Publikum, die Ziellinie zu überqueren. Hierbei verfehlte sie denkbar knapp die magische 4-Stunden-Marke, die jedoch sicherlich 2015 fallen wird.
