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Projektwochen „Versuch macht klug!“ im Thürer Kindergarten

Jungen und Mädchen erwiesen sich als begabte „Nachwuchsforscher“

25.09.2014 - 09:00

Thür. Dass der Thürer Kindergarten bereits zum zweiten Mal in Folge die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Zertifizierung „Haus der kleinen Forscher“ erzielt, verwundert nicht.


Thermik, Strom und Schwerkraft


Kürzlich bewiesen die Jungen und Mädchen, zum Abschluss des von dem Industrie- und Dienstleistungsverband Rheinland Pfalz -VEM- gesponserten 14 Tage währenden Projektes „Versuch macht klug“, dass sie sich in Sachen Thermik, Strom, Schwerkraft, etc. bereits sehr gut auskennen. Gemeinsam mit ihren Erzieherinnen und Eltern, die jedoch lediglich assistieren durften, experimentierten die Kinder an verschiedenen Testgeräten, die im Auftrag der VEM von der Schreinerei der Jugendvollzugsanstalt Koblenz gebaut worden waren.


Den Kindern Zeit lassen


„Wenn die Erwachsenen sich zurückhalten und den Kindern Zeit lassen, finden die Kleinen sehr schnell heraus, wie Thermik entsteht, wie Strom durch einen Bleistift fließt, Licht und Schatten zustande kommen oder - am Beispiel einer Drehscheibe -, die Fliehkraft funktioniert“, so die engagierte KiGa-Leiterin Petra Winninger.


Bericht erstatten in Wolfsburg


Am 20. November reist Petra Winninger auf Einladung der Stiftung „Haus der kleinen Forschung“ zu einer Netzwerktagung nach Wolfsburg, wo sie über den Verlauf der Aktion und das Echo in der Presse berichten wird. Die gemeinnützige Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ engagiert sich mit einer bundesweiten Initiative für die Bildung von Kindern im Kita- und Grundschulalter in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik. Sie unterstützt mit ihren Angeboten pädagogische Fach- und Lehrkräfte dabei, Mädchen und Jungen bei ihrer Entdeckungsreise durch den Alltag zu begleiten. Partner der Stiftung sind die Helmholtz-Gemeinschaft, die Siemens-Stiftung, die Dietmar Hopp Stiftung, die Deutsche Telekom Stiftung und die Autostadt Wolfsburg.


Motto fürs nächste Sommerfest


Begeistert von der erfolgreichen Aktion „Versucht macht klug“, strebt der Elternbeirat des Thürer Kindergartens dieses Thema als Motto des Sommerfestes 2015 an.

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Kommentare
juergen mueller:
Es geht hier nicht um Verteufelung, sondern einzig und alleine darum, dieser Veranstaltung etwas positives abzugewinnen, was ich nicht tue. Anstatt auf die Strasse zu gehen und Transparente hochzuhalten oder Sprüche (wie die von Anne) vom Stapel zu lassen, gibt es in vielfältiger Weise Dinge, etwas für EURE Zukunft zu tun, ohne laut zu werden. Laut ist unsere heutige Jugend eh schon bis zur Unerträglichkeit und zwar ohne positive Ergebnisse. Dass meine Generation eure Zukunft klaut ist ganz einfach nur das Ergebnis von Faulheit beim Denken. Ihr macht es euch zu einfach, wenn ihr denkt, wenn ihr auf die Strasse geht, dass sich dadurch etwas ändert. Steht ihr irgendwann einmal im Berufsleben (oder auch nicht), dann ist für viele von euch nur noch eines wichtig - dass es euch persönlich gut geht ... hierbei an andere zu denken, das ist dann nebensächlich u.egal ... das nennt man fortschreitende negative Entwicklung unserer Gesellschaft im ICH-Denken.
Anne:
Also an alle die schreiben das wir schwänzen. Nein das tun wir nicht! Wir haben unsere Lehrer und Direktoren gefragt und die haben dies ausdrücklich unterstützt und beführwortet. Uns liegt etwas an unserer Zukunft. Wir waren da, Wir waren laut, Weil Ihr unsere Zukunft klaut!
Lara :
Schade, dass die Aktion anscheinend so verteufelt wird. Es geht nicht um Lernverweigerung, sondern darum ein Zeichen zu setzten! Ich finde, dass vier Stunden Unterricht nicht mit dem Einsatz für unsere (!) Zukunft in Relation zu setzten ist. Waren zum allergrößten Teil engagierte Jugendliche, die ein ernstes Interesse haben :-)
Eks feeling:
Eks feeling hahaha das war so schlecht evakuiert mein ganzer Körper juckt danke für garnix
Kai Birkner:
Ehrlich gesagt, halte ich das für Unsinn. Es passiert kontinuierlich etwas. (https://www.umweltbundesamt.de/themen/luft/daten-karten/entwicklung-der-luftqualitaet#textpart-1) Wenn nun der Grenzwert für Stickoxyde der ohne wissenschaftliche Substanz festgelegt wurde und nun (nur in Deutschland) auch noch dilettantisch gemessen wird, zu Fahrverboten führt, führt das nicht zu mehr Verständnis für die berechtigte Forderung nach Umweltschutz, sondern bringt leider immer mehr Menschen dazu auch berechtigte Forderungen in Zweifel zu ziehen. Man sollte diese alberne und unsinnige Debatte um Diesel-Fahrverbote endlich beenden. Das hilft keinem.
Uwe Klasen:
„Der BUND fordert“ .... dabei ist noch nicht einmal in Ansätzen dazu demokratisch Legitimiert, geschweige denn durch den Souverän (Wähler) dazu berufen!
juergen mueller:
BUND fordert - Langner VERSPRICHT (was Zeit braucht) - aber NIX passiert. POLITIK auf - wie immer auf Ab (Irr-Wegen). Auch wenn für Visionen Geld benötigt wird - nicht immer alles Versprechen für sein eigenes Fortkommen, sondern auch einmal daran denken, dass Versprechen, was das immer in der Politik an Wahrheitsgehalt daran von Wert ist, zumindest versuchen, dies einzuhalten ... LANGNER. Sie haben Zeit genug gehabt, Positives auf den Tisch zu legen.
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