Realschule plus und Fachoberschule Mendig organisierten Überlebensläufe
Manche kamen auf 80 Runden
Mendig. Vergangenen Samstag liefen die Schüler der Realschule plus und der Fachoberschule Mendig bei den sogenannten Überlebensläufen für den guten Zweck, und das bereits zum siebten Mal. Wie auch bei den jüngsten Veranstaltungen wird das erlaufene Geld an die Kinderhilfe Eritrea gespendet. Im Jahr 2012 konnten für die Hilfsprojekte in Afrika rund 17.000 Euro übergeben werden.
Die Kinderhilfe Eritrea organisiert zum Beispiel Projekte, in denen arme Familien einen „Mikrokredit“ erhalten. Dieser soll als Starthilfe auf dem Weg in die Selbstständigkeit, beispielsweise in der Landwirtschaft, dienen. „Hilfe zur Selbsthilfe“ ist hierbei das Motto. Auch für die Überlebensläufe in diesem Jahr hatten die Schüler der Realschule plus wieder viele Sponsoren gefunden, die sie für jede gelaufene Stadionrunde mit einem gewissen Geldbetrag entlohnen.
Nach der Begrüßung durch Schulleiter Christian Waters, der glücklicherweise trockenes Wetter bestellt hatte, und dem Startschuss pünktlich um 9 Uhr legten sich die Schüler dann beim Rundendrehen auf dem Obermendiger Großsportplatz mächtig ins Zeug. Einige Schüler liefen über 80 Runden. Natürlich sollte auch der Spaß an der Sache nicht zu kurz kommen. Daher spielte es keine Rolle, wie die Runden zurückgelegt werden. Ob laufend, gehend oder hüpfend, mit dem Bobbycar oder dem Hund an der Leine - alles war erlaubt. Auch Lehrer, Eltern und Gäste zeigten sich sportlich und liefen Runde um Runde für den guten Zweck.
Stärken konnten sich die Läufer und Zuschauer an dem vom Elternbeirat der Schule organisierten Buffet mit Würstchen, Kuchen und Getränken. Auch 2016 wird das Erfolgskonzept „Überlebensläufe“ wieder etliche Schüler zu Höchstleistungen anspornen.
