Allgemeine Berichte | 04.08.2015

Zahlreiche Besucher feierten zehnten Geburtstags des „Lava-Dome“

Mini-Kirmes, Sonderführungen, Hufeisenschmieden und Goldwaschen

Einmalige Kombination des modernen multimedialen Erlebniszentrums Lava-Dome mit den beeindruckenden Lavakellern tief unter der Stadt Mendig

Lava-Dome-Leiter Helmut Koll und sein Team hatten das Geburtstagswochenende mit viel Liebe zum Detail organisiert und realisiert.

Mendig. Der Mendiger „Lava-Dome“, der bis zu seinem zehnjährigen Geburtstag am vergangenen Wochenende mehr als 600.000 Besucher zählte, ist eine Erfolgsgeschichte, wie sie in der deutschen Museumslandschaft nur sehr selten geschrieben wird. Die einmalige Kombination des modernen multimedialen Erlebniszentrums Lava-Dome mit den beeindruckenden Lavakellern tief unter der Stadt Mendig machen diese Vulkanparkeinrichtung besonders attraktiv. So erhalten die Besucher in drei multimedialen Ausstellungsbereichen Einblicke in die Welt des Vulkanismus im Allgemeinen und zum Eifelvulkanismus und den Ausbrüchen der Mendiger Vulkane „Wingertsberg“ und „Laacher See-Vulkan“ im Speziellen.

Lavakeller einer der bekanntesten Vulkanpark-Attraktionen

Die angeschlossenen Mendiger Lavakeller zählen zu den bekanntesten Attraktionen des Vulkanparks. Ausgestattet mit Helm und Schutzjacke geht es zu Fuß über eine Treppe oder mit dem Aufzug 32 Meter tief unter die Erde, mitten in einen erkalteten Lavastrom. Bei der Führung durch die Stollen, Gänge und Hallen erfahren die Besucher, wie die Layer hier früher den Basalt unter Tage abbauten und warum die durch den Abbau entstanden Stollen bei den Brauereien beliebt waren. Da der „Lava-Dome“ am vergangenen Wochenende seinen zehnten Geburtstag feierte, konnten die zahlreichen Besucher dies alles zu einem um 25 Prozent ermäßigten Preis bewundern. Außerdem bot der Lava Dome am Samstag und Sonntag ein buntes Geburtstagsprogramm für Jung und Alt:

Viele Attraktionen für die Besucher geboten

So erwartete die Gäste eine kleine Lava-Dome-Kirmes mit Westerngrill, Créperie, Fotoshooting und einem Karussell, auf dem die Kinder unentgeltlich so lange fahren durften, wie sie wollten. Während beim Edelsteine waschen auch die Erwachsenen ihren Spaß hatten, ließen ein Luftballon-Wettbewerb, Kinderschminken und ein Spielmobil die Kinderherzen höher schlagen. Auf der benachbarten Museumslay wurde von dem Mendiger Bildhauer und Steinmetz Werner Geilen gemeinsam mit dem Stahlbauschlosser Eberhard Blumenberg ein Schmiedefeuer entfacht und Glückshufeisen geschmiedet und die DVG (Deutsche Vulkanologische Gesellschaft) hatte an den beiden Jubiläumstagen in ihr „Franz Xaver Michels Institut“ zu Tagen der offenen Tür eingeladen. Obwohl der Leiter des Lava-Dome, Helmut Koll, aufgrund der von ihm initiierten umfangreichen Werbemaßnahmen im Vorfeld des großen Jubiläumswochenendes wesentlich mehr Besucher erwartet hätte, nahmen doch immerhin 800 Personen an den insgesamt 14 Führungen durch die Mendiger Lava-Keller teil. Da die Besucher offensichtlich die hochsommerlichen Temperaturen scheuten, wurden die vielen Attraktionen im Außengelände eher weniger wahrgenommen. Stattdessen suchten die Besucher in den angenehm temperierten Räumlichkeiten des Lava Dome nicht nur Schutz vor den hochsommerlichen Temperaturen, sondern ließen sich hier, ebenso wie in den ausgesprochen kühlen Lava-Kellern in die Welt der Vulkane

entführen.

Lava-Dome-Leiter Helmut Koll und sein Team hatten das Geburtstagswochenende mit viel Liebe zum Detail organisiert und realisiert.
Vor der Führung in die Lava-Keller fanden die Besucher sich vor dem Lava-Dome ein. FRE

Vor der Führung in die Lava-Keller fanden die Besucher sich vor dem Lava-Dome ein. Fotos: FRE

Werner Geilen -links- und Eberhard Blumenberg, -zweiter von links- schmiedeten auf der Museumslay Glückshufeisen.

Werner Geilen -links- und Eberhard Blumenberg, -zweiter von links- schmiedeten auf der Museumslay Glückshufeisen.

Beim Kinderschminken bewiesen vor allem die Mädchen eine Engelsgeduld.

Beim Kinderschminken bewiesen vor allem die Mädchen eine Engelsgeduld.

Lava-Dome-Leiter Helmut Koll und sein Team hatten das Geburtstagswochenende mit viel Liebe zum Detail organisiert und realisiert.

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