Bunter Abend der Möhnengesellschaft in der Riedener Mehrzweckhalle
Obermöhn Marianne wurde zum Jubiläum würdig geehrt und gefeiert
Tänze, Musik und viele Beiträge aus den eigenen Reihen heizten dem närrischen Publikum ein
Rieden. Über fünf Stunden lang verzauberte die Riedener Möhnenschar am vergangenen Samstag die bunt kostümierten Närrinnen und Narren in der herrlich blau-weiß-rot geschmückten Mehrzweckhalle. Schon beim Einzug mit der Garde Düngenheim um 19.11 Uhr spürte man die Erwartung und die gute Stimmung im Saal, die bis zur letzten Minute anhielt. Die lustig gestimmten Möhnen, an der Spitze Obermöhn Marianne, zogen auf die Bühne, die mit einem neu gestalteten Bühnenbild in harmonischen Farben strahlte, um dort die KG Rieden mit ihren Funken in Empfang zu nehmen. Nach der schmissigen Begrüßungsrede der Obermöhn übergab sie das Wort an Sitzungspräsidentin Doris, die auch gleich das große Programm des Bunten Abend startete. Den Auftakt in der Bütt machte „Rhoihesse Karle“ aus Framersheim, der mit seinem hessischen Gebabbel und Getröte die Zuhörer in den Bann zog.
Als erstes Highlight des Abends zog dann unter Fanfarenklängen Prinz Gerd I mit Prinzessin Uschi aus Mayen mit Hofstaat und einem großen Gefolge in den Saal ein und bedankte sich mit Wort und Gesang für den herzlichen Empfang in Rieden.
In diesem würdigen Rahmen ehrte die Sitzungspräsidentin mit den Möhnen ihre Marianne Schäfer, die seit 20 Jahren, eigentlich sogar mit Unterbrechung seit 25 Jahren, als Obermöhn den Verein leitet. Sie gratulierten ihr mit roten Rosen und dem eigens umgetexteten Karnevalsschlager „Rut sin de Ruse“. Im Anschluss gratulierte auch das Mayener Prinzenpaar, Manuel Doll als Vorsitzender der KG Rieden sowie Christoph Schwab als Vorsitzender der Alten Großen Mayener Karnevalsgesellschaft, jeweils mit einer Abordnung. Die Obermöhn war sichtlich gerührt. Nach dem Ausmarsch der Gratulanten legten die Mädels der Garde Düngenheim auf flotte kölsche Musik einen sehr schönen und perfekten Gardetanz aufs Parkett und durften ohne eine Zugabe die Bühne nicht verlassen. Aber dann war Showtime der Spitzenklasse angesagt. Die Tanzgruppe der Narrenzunft gelb-rot aus Koblenz entführten das restlos begeisterte und staunende Publikum als Piraten auf hohe See und nach dem Kentern ihres Schiffes in die Tiefen der Unterwasserwelt. Nach mehreren Zugaben wurde hierfür die erste Rakete des Abends gezündet und es sollten noch weitere Folgen. Denn danach ging es Schlag auf Schlag: Zwei Putzfrauen aus Plaidt erzählten von ihren Erlebnissen, vor allem aber von dem Leid mit ihren Ehemännern und brachten die Zuschauer zum Lachen. Dann wurden Kulissen aufgebaut und Ruth Krupp kündigte das nächste Highlight an. Die Jury von „Das Supertalent 2015“ machte Station in Rieden, um dort Supertalente aus Rieden und Umgebung zu casten. Und kein Geringerer als Dieter Bohlen (Christian Krupp) , Bruce Darnell (Werner Orth) und sexy Lena (Michaela Luxem-Orth) gaben ihre mehr oder weniger qualifizierten Kommentare zu den Kandidaten ab. Ein lustiger und unterhaltsamer Vortrag von der ersten Minute an, den das Publikum mit begeistertem Beifall beklatschte und eine Rakete zündete.
Weiter ging es im Programm mit dem Showballett des NCV, das das Publikum gekonnt in die Traumwelt von Las Vegas entführte. Die Zwei aus Kottenheim erzählten dann in gekonnter Manier von ihren jahrelangen Erfahrungen als Büttenredner und was sich im Laufe der Zeit doch alles verändert hat. Das Publikum dankte es ihnen mit lang anhaltendem Beifall und Gelächter. Gleich ging es weiter mit einem Banküberfall in Rieden der besonderen Art, nämlich sehr ungeschickt. Bankangestellte Ruth Krupp zeigte den blöden Bankräuberinnen Ilse und Hedwig (Heike Werff und Michaela Luxem-Orth) gekonnt, wie man eine Bank in Wirklichkeit überfällt. Auch dies war wieder ein toller und humorvoller Vortrag aus den eigenen Reihen, den die Narren im Saal mit Aufmerksamkeit, viel Gelächter und anhaltendem Applaus honorierten.
Nach einer kurzen Pause, die die wirklich hervorragende Sitzungsband Guido und Guido mit kölschen Liedern kurzweilig überbrückte, gaben sich eine heimische Rockband, nämlich „Heavens a Beer“ mit selbst komponierten Songs die Ehre auf der Bühne. Sie sind mittlerweile weit über die Grenzen von Rieden bekannt und hatten ihren eigenen Fanclub mit dabei. Nach zwei Zugaben musste es im Programmablauf weitergehen, weil das Riedener Herrenballett Elastics , die das Publikum mit ihrer tänzerischen Darbietung und schönen Kostümen auf die Stühle brachte und viel Applaus erntete, schon in den Startlöchern stand. Ebenso die „Riddener Höhner“, 9 Vogel Strauße, die auf „Atemlos“ im Schwarzlicht ihren lustig-schönen Tanz zeigten. Danach betraten noch dunklere Gesellen im Wald die Bühne, nämlich die Johannishöfer aus Mendig, die wie in den letzten Jahren mit ihren akrobatischen Tanzeinlagen das Publikum begeisterten. Nach den verdienten Zugaben läutete Sitzungspräsidentin Doris das Finale des hochkarätigen Abends ein. Der singende Oli aus Urmersbach konnte zu später Stunde mit seinen schönen kölschen Liedern das Publikum nochmals zum Mitsingen, Tanzen und Schunkeln animieren und durfte erst nach einer Zugabe mit den Möhnen und allen Mitwirkenden und Helfern des Abends von der Bühne. Anschließend blieb man noch lange im Saal und es wurde bis in die frühen Morgenstunden in und an der Sektbar gefeiert und getanzt. Ridde Alaaf!
Die Ehrung der Obermöhn Marianne.Fotos: privat
Der Vortrag über den etwas anderen Banküberfall in Rieden.
Der „Verschönerungsverein Volkesfeld“.
„Heavens a beer“ wurden von den Karnevalisten gebührend gefeiert.
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