Politik | 28.02.2013

Sozialdemokraten stehen an der Seite der Beschäftigten

Rasselsteinstandorte müssen erhalten bleiben

Erklärung der Abgeordneten Fredi Winter und Marc Ruland

Die SPD-Abgeordneten Fredi Winter (MdL) und Marc Ruland (MdL) trafen sich zu Gesprächen mit dem Rasselstein-Betriebsrat. privat

Neuwied. Anlässlich der aktuellen Lage des Rasselstein-Standortes Neuwied erklären die SPD-Abgeordneten Marc Ruland (MdL) und Fredi Winter (MdL):

„Mit rund 375 Arbeitsplätzen im bereits 1760 gegründeten Neuwieder Stahlwerk sowie den über 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern insgesamt, zählt die ThyssenKrupp-Tochter Rasselstein zu den wichtigsten und traditionsreichsten Arbeitgebern in der Region. Das Unternehmen weist dabei eine einmalige Erfolgsbilanz auf, die insbesondere der engagierten und motivierten Belegschaft geschuldet ist. Angesichts dessen reagieren wir mit absolutem Unverständnis auf die Ankündigung der Konzernspitze, den Standort Neuwied schließen zu wollen. Besonders tragisch ist, dass somit die Beschäftigten an einer der Innovationsstätten der ThyssenKrupp-Unternehmensgruppe für das Missmanagement und die Fehler des Konzerns büßen sollen, die in Brasilien und Nordamerika gemacht wurden. Betroffen wären von einer solchen Entscheidung nicht nur die zahlreichen qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beider Rasselstein-Werke, sondern die gesamte Region. Die Schließung des Werkes in Neuwied hätte auch für den Standort Andernach fatale Folgen. Wir fordern daher die Verantwortlichen des ThyssenKrupp-Konzerns dazu auf, von ihrem Vorhaben Abstand zu nehmen und sich klar zum Standort Neuwied/Andernach zu bekennen. Unser Platz ist an der Seite der Beschäftigten. Gemeinsam mit dem Betriebsrat, den Kolleginnen und Kollegen, den Oberbürgermeistern der Städte Neuwied und Andernach, Nikolaus Roth und Achim Hütten, sowie unserer Ministerpräsidentin Malu Dreyer machen wir uns stark für den Erhalt der Arbeitsplätze vor Ort.

Pressemitteilung

Fredi Winter (MdL),

Marc Ruland (MdL)

Die SPD-Abgeordneten Fredi Winter (MdL) und Marc Ruland (MdL) trafen sich zu Gesprächen mit dem Rasselstein-Betriebsrat. Foto: privat

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