SPD-Fraktionsmitglieder besuchten Geflügelhof Andres
SPD auf Eiersuche
Mendig. Im Rahmen der Firmenbesuche in der Stadt Mendig besichtigte die SPD-Fraktion den Betrieb des Geflügelhofes Andres. In seiner Betriebsvorstellung erläuterte Guido Andres den Werdegang von einem Nebenerwerbsbetrieb, 1962 gegründet von seinem Vater, mit 350 Hühnern, der zehn Jahre später auf 30.000 Hühner anwuchs.
Eine weitere Expansion erfolgte ab 1979, wo verschiedene Betriebe in der näheren Umgebung übernommen wurden, sodass sich der Bestand auf jetzt circa 160.000 Hühner erweiterte. Zum Betrieb gehören jetzt vier Standorte und ein Produzent, der für den Betrieb zuliefert. Guido Andres erklärte, dass er nur Bodenhaltung betreibt, dazu sind Investitionen von circa vier Millionen Euro erforderlich gewesen. Außerdem wird den Hühnern, die in der Regel 12 bis 18 Monate im Stall verbleiben, lediglich GVO (genfreies) Futter gegeben. Guido Andres als Vorsitzender der Geflügelwirtschaft Rheinland-Pfalz und zugleich Vorstandsmitglied des BDE (Bund Deutscher Eiererzeuger) legt größten Wert auf eine artgerechte Haltung und betont an dieser Stelle nochmals ausdrücklich, dass in der Legehennenhaltung dem Futter kein Antibiotika zugesetzt wird. Während der Betriebsbesichtigung ergab sich eine rege Fragestunde von der Haltung bis zum verpackten Ei. Interessiert erkundigten sich die Teilnehmer über die Anzahl der produzierten Eier eines Tages und erfuhren, dass die Eiersortieranlage bis zu 45.000 Eier in einer Stunde überprüft, sortiert, verpackt und versandfertig machen kann. So werden am Tag circa 250.000 Eier verpackt. Die Hochsaison für den Betrieb stellt die Zeit vor Ostern dar. Mit 22 Vollzeit- und mit bis zu 6 bis 8 Teilzeitkräften schafft es der Geflügelhof, bis zu fünf Millionen Eier gefärbt auszuliefern. Die Versandkapazität wird durch vier eigene Lkw unterstützt. Das dieser Betrieb auch als Vorzeigebetrieb gilt, kann man daran ersehen, dass das SWR-Fernsehen eine umfangreiche Reportage über den Betrieb gesendet hat. Zum Ende der Besichtigung trug Guido Andres eine Bitte vor: Die Parksituation an der Kirche in Obermendig, besonders in einer kirchenseitig eingezeichneten Parkfläche, bereitet häufig Schwierigkeiten, da hier auch größere Fahrzeuge als ein Pkw abgestellt werden. Dies behindert den Lkw-Verkehr erheblich beziehungsweise macht eine Einfahrt in die Hohl unmöglich. Der Bürgermeister versprach, sich der Situation anzunehmen und eine Lösung zu suchen.
Pressemitteilung der SPD
Mendig
Gruppenfoto der SPD-Fraktion Mendig.
