Viele Freunde der Chormusik kamen zum Themenkonzert der Singgemeinschaft Schlich in die Laacher See-Halle
„Schlagerstern und Pop-Ikone“
„Ohrwürmer“ und Hits begeisterten das Publikum
Mendig. Unter dem Motto „Schlagerstern und Pop-Ikone“ hatte die Singgemeinschaft Schlich jetzt zu einem Themenkonzert eingeladen, in dessen Verlauf sie bei ihren „Fans“ mit bekannten Interpretationen von Simon & Garfunkel, Elvis Presley, Marylin Monroe, Freddy Quinn oder Drafi Deutscher so manche Erinnerung wach riefen. Unter der Gesamtleitung von Anita Reuter, die wieder einmal mit poppigen, fetzigen und nachdenklich stimmenden Hits, wie „Caravan of Love“ (ein Lied der Gruppe Isley Jasper Isley aus dem Jahre 1985), „Ich will keine Schokolade“ (1960 bekannt geworden durch die unvergessliche Kölner Schauspielerin, Schlagersängerin und Theaterdirektorin Trude Herr) und „I will always love you“ (bekannt durch Whitney Houston in dem Film „Bodyguard“) die Herzen des Publikums im Sturm eroberte, bot die 1963 von Georg Schlich gegründete Singgemeinschaft einen bunten Strauß bekannter „Ohrwürmer“. Zu den Mitwirkenden zählten auch der Bariton Wolfram Niederelz, der für sein gefühlvoll intoniertes „The Rose“ mit wohlwollendem Applaus belohnt wurde.
Begleitet von Rhythmusgruppe
Für die instrumentale Begleitung zeichnete die Rhythmusgruppe (Gerd Schäfer (Bobby) - Schlagzeug, Werner Krings -Flöte-, Bernd Mittler -Klarinette-, Steffi Müller -Flöte-) verantwortlich, während kein Geringerer als der Beller Pianist David Lentes die Sängerinnen und Sänger souverän am Klavier begleitete. Nachdem die Vorsitzende der Singgemeinschaft, Rita Ammel das Publikum, darunter den Landtagsabgeordneten Marc Ruland, Stadtbürgermeister Hans-Peter Ammel und VG-Bürgermeister Jörg Lempertz begrüßt hatte, eröffneten die Sängerinnen und Sänger das Konzert mit drei bekannten Songs von Simon & Garfunkel („The Sound of Silence“, Scarborough Fair/Canticle“ und „Bridge over troubled water“), gefolgt von á-capella-Stücken, wie „Only you“ von den Flying Pickets, „Can´t help falling in Love“ (Elvis Presley) und „Caravan of Love“. Obwohl Anita Reuter das Publikum zum Mitsingen aufforderte, stimmten die Besucher der Laacher See-Halle bei den deutschen Stimmungsliedern, wie „Aber Dich gibt´s nur einmal für mich“ oder „Marmor, Stein und Eisen bricht“ eher zurückhaltend mit ein. Dies mag nicht zuletzt daran liegen, dass in der Mendiger Halle die Distanz von der Bühne zum Publikum sehr groß ist. Ungeachtet dessen ließen die Zuhörer sich anschließend gerne in die Welt der Filmmusik (unter anderem „Moon River“ aus „Frühstück bei Tiffany“ oder „Diamonds are girl´s best friends“ aus „Blondinen bevorzugt“) entführen. Begeisterten Applaus gab es dann noch einmal für „Mad world“ (Tears for Fears), „Somethin´ stupid“ (Frank und Nancy Sinatra), „Filds of Gold“ (Sting) und nicht zuletzt für das 2002 von Secret Garden veröffentlichte und zwei Jahre später durch Westlife zum Hit gekürte Lied „You raise me up“. Für den anerkennenden Beifall bedankte Anita Reuter sich noch einmal gemeinsam mit der Singgemeinschaft mit der hinreißenden Zugabe „Ich will keine Schokolade“ .+
