Viertes offenes Hallenfußballturnier der Verbandsgemeinde Mendig
Turniersieger wurde die SG 2000 Mülheim-Kärlich
Mendig. Erst im Finale des vierten offenen Hallenfußballturniers der Verbandsgemeinde Mendig musste sich Mitausrichter SG Eintracht Mendig/Bell geschlagen geben. Die Mannschaft von Trainer Erkan Göktepeli unterlag dem Spitzenreiter der Fußball-Rheinlandliga, der SG 2000 Mülheim-Kärlich, im Endspiel mit 1:3. Verdienter Lohn für die Mannschaft von Trainer Patrick Wagner-Galda: der Wanderpokal, ein Siegerpokal und 500 Euro Preisgeld.
In der Vorrunde hatten die Gastgeber die SG 2000 noch mit 2:1 bezwungen, im Finale gaben Sebastian Mintgen, der spielende Co-Trainer Christian Kaes, Cihan Akkaya und Co. aber gleich von Beginn an den Ton an. In den ersten Minuten konnte Mendigs Torhüter Thorsten Bolz noch einen Rückstand verhindern. Nach dem Führungstreffer von Akkaya schraubte der Ex-Mendiger Mintgen mit zwei Toren, darunter ein gefühlvoller Heber von der Mittellinie, das Ergebnis in die Höhe. Niklas Heinemann gelang wenige Sekunden vor Schluss nur noch der Ehrentreffer. Der Zweitplatzierte durfte sich über 200 Euro freuen. Zudem konnte sich die SG Eintracht Mendig als Sieger des offenen Hallenfußballturniers der Verbandsgemeinde Mendig, die SG Wehr/Rieden/Volkesfeld war im Viertelfinale ausgeschieden.
Platz drei und damit 100 Euro sicherte sich die SG Lüxem/Wittlich (Bezirksliga West), die vom Ex-Mendiger Wolfgang Müller trainiert wird. Müller durfte also mit vielen Bekannten ein herzliches Wiedersehen feiern. Im Spiel um Platz drei behielt seine Mannschaft gegen die starke U19 der TuS Koblenz knapp mit 4:3 die Oberhand. Die Siegerehrung nahmen Joachim Plitzko, erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Mendig und Harald Heinemann, der erste Vorsitzende der SG Eintracht Mendig/Bell, vor.
Heinemann zog nach dem Turnier auch ein zufriedenes Fazit: „Ich möchte mich zuerst einmal bei der Verbandsgemeinde bedanken, die uns zum vierten Mal hintereinander die Möglichkeit gab, eine solche Veranstaltung auszurichten. Viele freiwillige Helfer haben einen reibungslosen Ablauf ermöglicht. Auf den Tag verteilt lagen wir bei knapp 200 Zuschauern, das kann sich sehen lassen. Einer Neuauflage im nächsten Jahr steht nichts im Weg.“
Zu- und Abgänge sowie weitere Termine
Mendigs Trainer Göktepeli, der die Mannschaft an der Bande betreute, muss für den weiteren Verlauf der Rückrunde zwei überraschende Abgänge verkraften: Daniel Gustavo Garza hat den Verein bereits verlassen, Felix Velbinger ist ihm nach dem Hallenfußballturnier der Verbandsgemeinde Mendig gefolgt. Beim Trainingsauftakt am Mittwoch, 13. Januar, kann Göktepeli mit Damir Mrkalj und Matthias Strahl allerdings auch zwei Neuzugänge begrüßen. Bereits am Samstag, 16. Januar, steht um 13 Uhr auf dem Kunstrasenplatz an der Brauerstraße das Freundschaftsspiel gegen den Oberligisten TuS Koblenz auf dem Programm.
Der US-Amerikaner Garza war von Heimweh geplagt. Am 16. Dezember flog er zurück in die Staaten und wird möglicherweise bald zu seinen Eltern nach Mexiko ziehen. „Anfang Dezember, nach dem Spiel beim FSV Trier-Tarforst, hat er uns seine Entscheidung mitgeteilt“, erklärte Göktepeli. „Es ist zwar schade, aber wir konnten ihn nicht mehr umstimmen.“ Knapp zwei Jahre war der wieselflinke Garza für die SG am Ball, insgeheim hatte er aber wohl doch von einer Profikarriere in Deutschland geträumt.
Velbingers Aus hat berufliche Gründe: Der 22-Jährige aus Mülheim-Kärlich, seit 1. August 2015 für die SG Eintracht Mendig/Bell am Ball, hat einen dreijährigen Model-Vertrag abgeschlossen, der ihn hauptsächlich in Asien verweilen lässt. „Zumeist bin ich für ein halbes Jahr weg“, verdeutlichte der lauffreudige und zweikampfstarke Abwehr- und Mittelfeldspieler, der an der Brauerstraße viel Einsatzzeit bekommen hatte. „Die berufliche Karriere lässt sich mit dem Fußball allerdings nicht mehr unter einen Hut bringen.“
Mit Mrkalj konnte die SG einen echten Vollblutstürmer verpflichten. Momentan streiten die Vulkanstädter mit Ligakonkurrent Rot-Weiß Koblenz aber noch um die fällige Ablösesumme. Der 25-Jährige, der im heutigen Bosnien-Herzegowina geboren wurde und mittlerweile in Wehr wohnt, wollte die vielen Fahrten nach Koblenz nicht mehr auf sich nehmen und sucht nun eine neue Herausforderung. „Er bringt uns sicherlich sofort weiter“, charakterisierte Trainer Göktepeli den Oberliga-erfahrenen Stürmer, der früher für die SpVgg Burgbrohl und den TuS Mayen die Fußballstiefel schnürte.
Für den TuS Mayen war auch der 19-jährige Strahl aktiv, den Durchbruch schaffte er unter Trainer Thomas Reuter allerdings nicht. „Er ist ein junger, talentierter Spieler, der mit viel Ehrgeiz ausgestattet ist“, beschrieb Göktepeli den Mann aus Kottenheim. „Er kann die rechte Abwehrseite bearbeiten und auch im Mittelfeld viele Positionen bekleiden. Wir geben ihm alle Zeit der Welt.“ Über einen (gefühlten) dritten Neuzugang freuen sich die Mendiger ganz besonders: Yannick Distelrath hat seinen langwierigen Muskelbündelriss überstanden und wird am 13. Januar das Training (endlich) wieder aufnehmen.
Der eine kommt aus Asien, den anderen zieht es dorthin: Während der Japaner Takeru Iino (re.) bei der SG Eintracht Mendig/Bell fast schon zum Inventar gehört, sieht Felix Velbinger seine berufliche Zukunft in Asien. Symbolisch hat er seine Schuhe schon einmal ausgezogen.
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