Politik | 14.03.2015

Ein weiterer Seniorensicherheitsberater in der VG Mendig wurde berufen

Winfried Walentowski kümmert sich um die Seniorensicherheit

Bürgermeister Jörg Lempertz (3.v.r.) überreicht Winfried Walentowski (Mitte) die Ernennungsurkunde. Christian Gelhard, Seniorenbeauftragter der VG Mendig, bezeugt das Geschehen.

Mendig. Die Verbandsgemeinde Mendig hat jetzt einen weiteren Seniorensicherheitsberater ehrenamtlich in den Dienst berufen. Winfried Walentowski, staatlich geprüfter Betriebswirt aus Rieden, unterstützt jetzt Klaus-Ulrich Feldmeier, der bereits seit November 2011 den Dienst als ehrenamtlicher Seniorensicherheitsberater angetreten hat. „Ich möchte noch etwas Sinnvolles tun“, sagte Walentowski, als Bürgermeister Lempertz ihn fragte, wie es zu der Entscheidung gekommen sei. „Es macht mir Freude mit Menschen in Kontakt zu kommen, und wenn ich dann auch noch helfen kann, macht mir das doppelte Freude“, fährt der neu ernannte Seniorensicherheitsberater fort. Bürgermeister Jörg Lempertz und der Seniorenbeauftragte, Christian Gelhard, der in der Verbandsgemeinde Mendig für die Seniorenarbeit zuständig ist, freuen sich um den Zuwachs.

„Gemeinsam können wir in der Sache vielmehr bewirken, daher ist es gut, wenn sich Menschen ehrenamtlich engagieren und es erfüllt mich mit großer Freude, wenn Menschen für ihre Mitmenschen da sind und Teilhabe an unserer Gesellschaft genießen“, so Lempertz. Warum gibt es eigentlich Seniorensicherheitsberater? Unsere Gesellschaft wird älter und unsere Senioren sind wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft. Da lauern auch Gefahren. Der Seniorensicherheitsberater ist Bindeglied der Seniorinnen und Senioren sowie der Polizeibehörde. Sie leisten Hand in Hand mit der Polizei Aufklärungs- und Präventivarbeit.

Immer wieder werden ältere Menschen Opfer von Betrugsdelikten oder anderen kriminellen Machenschaften. So beispielsweise der berühmte Enkeltrick, in welchem Senioren unter einem Vorwand vorgetäuschten Enkelkindern finanziell aus der vermeintlichen Klemme helfen sollen. In Wahrheit jedoch sind es organisierte Betrugsbanden, die die Senioren auf unglaubliche Art und Weise aufs Glatteis führen und abzocken. Walentowski und Feldmeier wollen in Veranstaltungen mit Senioren präventiv sensibilisieren.

„Die Menschen sollten achtsamer und wacher im Alltag sein und auch schon mal etwas hinterfragen, wenn Lebenslagen oder Situationen Fragen offen lassen. Das Gebot der Stunde heißt: Das Leben aufmerksam und lebendig genießen, Freude daran zu haben und dennoch vorsichtig durchs Leben zu gehen“, ist die Empfehlung von Winfried Walentowski abschließend.

Die beiden Seniorensicherheitsberater erreichen Sie über die Verbandsgemeinde Mendig, Tel. (0 26 52) 98 00 12. Sie stehen gerne für Beratungen und Vorträge zur Verfügung.

Pressemitteilung der VG Mendig

Bürgermeister Jörg Lempertz (3.v.r.) überreicht Winfried Walentowski (Mitte) die Ernennungsurkunde. Christian Gelhard, Seniorenbeauftragter der VG Mendig, bezeugt das Geschehen.Foto:

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