Einzig das dreijährige Kind blieb unverletzt
01.06.: Rettungseinsatz auf der B42: Drei Schwerverletzte nach dramatischem Unfall bei Lahnstein
Lahnstein. Am Nachmittag des 1. Juni 2026 kam es gegen 14:30 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B42 an der Anschlussstelle Braubach-Nord. Beteiligt waren drei Fahrzeuge, und es gab mehrere Schwerverletzte. Ein 86-jähriger Mann aus der Verbandsgemeinde Loreley wollte mit seiner 82-jährigen Beifahrerin von der Anschlussstelle Braubach-Nord nach links auf die B42 in Richtung Süden einbiegen. Dabei übersah er ein von links kommendes Fahrzeug, das von einer 38-jährigen Frau aus der Verbandsgemeinde Nastätten gesteuert wurde. Diese war auf der B42 aus Richtung Braubach in Richtung Norden unterwegs. In ihrem Auto befand sich zudem ein dreijähriges Kind.
Im Einmündungsbereich der B42 kam es zu einer heftigen Kollision der beiden Fahrzeuge. Durch den Aufprall wurden die Autos auf die Fahrspur der B42 in Richtung Braubach geschoben. Dort erfasste ein von Norden kommender Mercedes Sprinter, gefahren von einem 63-jährigen Mann aus der Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein, die beiden Fahrzeuge. Der Unfall führte dazu, dass drei erwachsene Insassen der zuerst genannten Fahrzeuge schwere Verletzungen erlitten, während der Fahrer des Mercedes Sprinters leicht verletzt wurde. Glücklicherweise blieb das Kind unverletzt. Alle Verletzten wurden zur medizinischen Versorgung in umliegende Krankenhäuser gebracht.
An den drei beteiligten Fahrzeugen entstand jeweils Totalschaden, der Gesamtschaden wurde auf etwa 120.000 Euro geschätzt. Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten, die Landung eines Rettungshubschraubers sowie die Unfallaufnahme durch die zuständige Dienststelle und das Unfallaufnahmeteam der Verkehrsinspektion Koblenz blieb die B42 zwischen Oberlahnstein und Braubach für circa fünf Stunden voll gesperrt.
BA
Die Insassen der Autos wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Foto: Willi Willg/ Winkler Tv
