Themen | 14.03.2026

Feuerwehr Ahrweiler soll künftig bessere Bedingungen haben

14.03.: Grundstein für neues Feuerwehrhaus gelegt

Mit der Grundsteinlegung wurde auch ein Zeitkapsel, in der die lokalen Zeitungen, Baupläne und Bilder enthalten sind, eingemauert.

Ahrweiler. Es war eine Mischung aus Freude und Aufbruch, aber auch aus Nachdenklichkeit, als am vergangenen Freitag im Beisein zahlreicher Mitglieder der Blaulichtfamilie der Grundstein für das neue Feuerwehrhaus in Ahrweiler gelegt wurde. Freude darüber, dass die Wehr, so alles planmäßig läuft, im kommenden Jahr endlich ihre neue Heimat an der Ramersbacher Straße im Bereich des ehemaligen Ahrstadions beziehen kann. Für erwähnte Nachdenklichkeit sorgte der strömende Regen, waren es doch Wassermassen, die vor fast fünf Jahren das auf der anderen Ahr-Seite befindliche Feuerwehrhaus massiv beschädigt und somit für dessen Rückbau gesorgt hatten. Seither sind die Blauröcke im verbliebenen Gebäudeteil mehr schlecht als recht untergebracht.

Zweigeschossiges Funktionsgebäude

Die Suche nach einem neuen Standort gestaltete sich nicht einfach. Ein Neubau an gleicher Stelle kam wegen des zu kleinen Areals und der Hochwassergefährdung nicht infrage. So blieb als einzig verfügbares Grundstück nur das an der Ramersbacher Straße, wo sogar noch genügend Raum für das neue Ahrstadion sowie für ein Jugendspielfeld verfügbar ist. Der Neubau wird das erste Feuerwehrhaus der Kreisstadt auf der südlichen Ahr-Seite sein und zweifellos eine hohe Bedeutung für die Sicherheit der Gesamtstadt haben. Der Entwurf des Stuttgarter Architekturbüros „DreiArchitekten“ sieht eine eingeschossige Fahrzeughalle mit direkt angedocktem, zweigeschossigem Funktionsgebäude samt Umkleiden, Nass-Zonen sowie Schulungs- und Technikräumen vor. Während in der Halle 12 Löschfahrzeuge unterbracht werden können, finden sich im Außenbereich rund um das Gebäude 40 Parkplätze für Einsatzkräfte. Zusätzlichen Parkraum liefern 18 Plätze unter der Fahrzeughalle. Wegen der Lage im vorläufigen Überschwemmungsgebiet in Ahr-Nähe sind unterschiedliche Hochwasserschutzmaßnahmen vorgesehen, darunter Pfahlgründung und Absicherung mittels Spundwand, wie Architekt Rainer Streule betonte. Bei der Gesamtplanung wurde vor allem auf kurze, übersichtliche Laufwege sowie ausreichend Rangier- und Übungsflächen geachtet. Die Baukosten von rund 23 Millionen Euro werden über das Sondervermögen „Aufbau 2021“ getragen.

„Ein Ort für die Einsatzbereitschaft und die Gemeinschaft“

„Mit dem heutigen Grundstein legen wir nicht nur das Fundament für ein Gebäude, sondern auch für die Sicherheit unserer Stadt. Wir schaffen einen Ankerpunkt, ein Zuhause für die freiwillige Feuerwehr Ahrweiler, damit sie demnächst hierbleiben kann – ein weiteres sichtbares Zeichen für Aufbruch. Hier entsteht ein Ort für die Einsatzbereitschaft und für die Gemeinschaft. Der Neubau dieses Feuerwehrhauses ist dabei weit mehr, als ein Bauprojekt. Er schafft moderne Rahmenbedingungen für Einsatz, Ausbildung und Einsatzvorbereitung. Zugleich ist er ein Symbol dafür, dass unsere Stadt nach der Katastrophe wieder nach vorne blickt“, so Bürgermeister Guido Orthen. Staatssekretär Daniel Stich aus dem RLP-Innenministerium würdigte den ehrenamtlichen Dienst der Feuerwehrfrauen- und Männer: „Es gibt kaum einen Dienst, der mehr für die Gesellschaft tut, als das Ehrenamt in der Feuerwehr. Auch dafür wird das neue Gebäude ein besonderer Ausdruck sein.“

An der Ramersbacher Straße entsteht ein modernes Feuerwehrhaus.

An der Ramersbacher Straße entsteht ein modernes Feuerwehrhaus. Foto: DU

Zum Hochwasserschutz baut man unter anderem auf Pfahlgründung.

Zum Hochwasserschutz baut man unter anderem auf Pfahlgründung. Foto: DU

Mit der Grundsteinlegung wurde auch ein Zeitkapsel, in der die lokalen Zeitungen, Baupläne und Bilder enthalten sind, eingemauert. Foto: DU

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