Blaulicht | 14.04.2025

Eine Sonderkommission mit rund 100 Mitgliedern ermittelt auf Hochtouren

14.04.: Dreifach-Mord von Weitefeld: Jagd auf den mutmaßlichen Mörder geht weiter

Foto: Polizei

Weitefeld. Nach dem Tötungsdelikt am 6. April 2025 in Weitefeld laufen die Fahndungsmaßnahmen nach dem flüchtigen Tatverdächtigen auf Hochtouren. In Koblenz sind bisher etwa 600 Hinweise bei der Polizei eingegangen, wobei der Verdächtige weiterhin auf der Flucht ist. Die Kriminaldirektion in Koblenz hat eine Sonderkommission mit rund 100 Mitgliedern gebildet, um die eingehenden Informationen zu möglichen Aufenthaltsorten oder zur Identität des Gesuchten zu priorisieren und abzuarbeiten.

Dem Verdächtigen wird vorgeworfen, drei Personen getötet zu haben. Derzeit hält er sich vermutlich bewaffnet versteckt. Die Hintergründe der Tat sowie ein mögliches Motiv sind nach wie vor unklar. Auch der psychische Zustand des Verdächtigen, sowie eventuelle Gewalt-, Sucht- oder sexuell motivierte Neigungen, bleiben im Dunkeln.

Die Polizei nimmt die Sorgen der Bevölkerung sehr ernst und setzt das Angebot einer polizeilichen Ansprechstelle auch in den kommenden Tagen fort. Eine verstärkte Polizeipräsenz ist rund um die Uhr gewährleistet. Die Bevölkerung wird aufgefordert, vorsichtig zu bleiben und die Polizei über den Notruf zu informieren, sollte der Tatverdächtige gesichtet werden. Direkter Kontakt oder Ansprache des Verdächtigen wird dringend abgeraten. Es wird empfohlen, aufmerksam zu bleiben und auf die eigene Familie zu achten.

Die Polizei steht jederzeit für Anfragen zur Verfügung. Verdächtige Beobachtungen sollten umgehend über den Notruf gemeldet werden, wobei alle Hinweise ernst genommen und umgehend überprüft werden. Das Hinweistelefon ist weiterhin unter der Nummer 0261/103-50399 erreichbar. BA

Foto: Polizei

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