Wohnhaus nach Brand nicht bewohnbar
23.06.: Küchenbrand in Bonner Einfamilienhaus
Bonn. Am frühen Morgen wurde die Feuerwehr zu einem Brand in einem Einfamilienhaus an der Reuterstraße gerufen. Bei ihrem Eintreffen entdeckten die Einsatzkräfte, dass es im Erdgeschoss, genauer gesagt in der Küche des Wohnhauses, brannte. Glücklicherweise hatten die drei Bewohnerinnen das Gebäude bereits eigenständig und unverletzt verlassen.
Die Feuerwehr begann sofort mit der Brandbekämpfung. Ein Trupp drang unter Atemschutz durch den leicht verrauchten Treppenraum vor und konnte das Feuer rasch löschen. Anschließend wurde eine Abluftöffnung geschaffen, um den Brandrauch mithilfe von Hochleistungslüftern kontrolliert aus dem Gebäude zu entfernen. Danach kontrollierten die Einsatzkräfte den Brandraum auf verbliebene Glutnester.
Die drei Bewohnerinnen wurden vorsorglich vom Rettungsdienst untersucht, eine weitergehende medizinische Behandlung war jedoch nicht notwendig. Auch die angrenzenden Nachbargebäude wurden auf eine mögliche Ausbreitung von Feuer oder Rauch überprüft. Glücklicherweise blieb das Feuer auf die Küche begrenzt.
Dank des Einsatzes eines mobilen Rauchvorhangs in Kombination mit dem Lüfter konnte eine weitere Ausbreitung von Rauch im Gebäude verhindert werden. Dennoch ist das Haus vorerst aufgrund des Brandgeruchs nicht bewohnbar. Im Einsatz waren der Einsatzführungsdienst, die Löscheinheit der Feuerwache 1, ein Löschfahrzeug der Feuerwache 3, ein Logistikfahrzeug und die Freiwillige Feuerwehr Kessenich. Der Rettungsdienst war zunächst mit zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug vor Ort.
BA