Blaulicht | 24.06.2026

Polizei sucht Zeugen nach Raub auf Mobilfunkladen in Troisdorf

23.06.: Raubüberfall in Troisdorf: Handys im Wert von 25.000 Euro gestohlen

Symbolbild.

Troisdorf. Am Dienstag, dem 23. Juni, ereignete sich in Troisdorf gegen 17:30 Uhr ein Raubüberfall auf ein Mobilfunkgeschäft.

Vier Täter erbeuteten dabei Handys im Gesamtwert von etwa 25.000 Euro.

Der 38-jährige Geschäftsführer des Geschäfts, das in der Fußgängerzone an der Kölner Straße liegt, berichtete den herbeigerufenen Polizisten von dem Vorfall.

Zur Tatzeit betraten nacheinander insgesamt vier Tatverdächtige das Geschäft. Sie gaben sich als interessierte Kunden aus, verließen jedoch das Geschäft, ohne etwas zu kaufen. Kurz darauf kehrten sie zurück und bedrängten den Geschäftsführer sowohl verbal als auch körperlich. Dadurch zwangen sie ihn, Mobiltelefone aus den Lagerbeständen herauszugeben. Nach dem Überfall flüchteten die Täter zu Fuß in unbekannte Richtung mit etwa 40 Mobilgeräten der Marken Apple und Samsung. Der geschätzte Wert der Beute beträgt mindestens 25.000 Euro.

Der Bestohlene und eine Zeugin, die die Flucht aus ihrer Wohnung beobachten konnte, lieferten den Ermittlern Beschreibungen der Verdächtigen. Der erste Täter wurde als 20 bis 25 Jahre alt und zwischen 1,70 und 1,75 Meter groß beschrieben. Er hatte eine sportliche Statur, dunkle, zurückgegelte Haare, tätowierte Arme, einen leichten Dreitage- und einen dünnen Oberlippenbart. Bekleidet war er mit einem schwarzen T-Shirt und dunkler Jeans. Der zweite Täter wies eine dünne Statur auf, war etwa 16 Jahre alt, hatte kurze, dunkle Haare und trug Jeans sowie ein helles T-Shirt. Die beiden anderen Verdächtigen sollen zwischen 17 und 20 Jahre alt und ebenfalls schlank gewesen sein. Alle vier sprachen Deutsch mit einem osteuropäischen Akzent. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Raubes aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Hinweise zu den Tatverdächtigen oder dem Verbleib der Beute. Informationen können unter der Telefonnummer 02241 541-3221 gemeldet werden. BA

Symbolbild. Foto: ROB

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