Blaulicht | 02.01.2026

Raketen wurden direkt in die Menschenmenge abgefeuert

31.12./1.1.:Koblenz: Sondereinsatz in der Silvesternacht

Symbolbild. Foto: VGV - stock.adobe.com

Koblenz. In der Silvesternacht 2025/2026 führte die Polizeiinspektion Koblenz 1 einen Sondereinsatz durch, um die polizeilichen Einsatzmaßnahmen im Zuständigkeitsgebiet der PI Koblenz 1 und 2 zu bewältigen.

Der Fokus des Einsatzes lag auf dem Deutschen Eck und dem Innenstadtgebiet von Koblenz. Zu Beginn wurden vereinzelt Personen nach Böllerwürfen kontrolliert. In einer Discounterfiliale in der Viktoriastraße verursachte ein solcher Böllerwurf erhebliche Schäden, woraufhin die Feuerwehr Koblenz die Absicherung übernahm.

Ab etwa 23:30 Uhr strömten zahlreiche Menschen zum Deutschen Eck, wo sich bis Mitternacht etwa 2500 Personen friedlich versammelten. Dennoch kam es vereinzelt zu Raketenabschüssen in Menschenmengen, woraufhin die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen wurden.

Gleichzeitig wurde auf der Balduinbrücke ein deutlicher Anstieg von Personen verzeichnet, sodass die Brücke zeitweise für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden musste. Dort wurde auch eine Person mit einer Schreckschusswaffe kontrolliert, die anschließend sichergestellt wurde.

Gegen 01:00 Uhr begannen sich das Deutsche Eck und die Balduinbrücke zu leeren, wobei die Polizei weiterhin eine starke Präsenz zeigte. Um 03:00 Uhr endete der Sondereinsatz. Insgesamt wurden 15 Personen kontrolliert, sechs Strafanzeigen erstattet und sechs Platzverweise erteilt. Eine Person musste in Gewahrsam genommen werden. Insgesamt verlief die Nacht in Koblenz ohne schwerwiegende Vorfälle oder Verletzungen von Einsatzkräften und Besuchern.

BA

Symbolbild. Foto: VGV - stock.adobe.com

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Kommentare
02.01.202610:18 Uhr
Boomerang

Fazit - Silvester schaut man sich besser vom Wohnzimmerfenster aus an oder fährt in eine Stadt in der der Jahreswechsel friedlich abläuft und bestimmte Bevölkerungsgruppen weniger vertreten sind. In Cochem war alles friedlich und schön. Am deutschen Eck sind zu viele Idioten unterwegs. Schade das bunt und vielfältig solche Auswirkungen auf den Rest der Bevölkerung hat.

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