Ratgeber | 16.03.2026

Neu, geleast oder gebraucht: Drei Wege in die Elektromobilität

Der erste Schritt zum E-Auto

Ein E-Auto als klimafreundlicher Familientransporter? Der Anteil von Kfz mit rein elektrischem Antrieb steigt stetig.

(DJD). Wer mit der Anschaffung eines E-Autos liebäugelt, für den sind nicht nur das wachsende Modellangebot und der technische Fortschritt ein Argument. Auch die steigenden Spritkosten können ein Auslöser sein. Käufern stellt sich eine Grundsatzfrage: Neu kaufen, leasen oder gebraucht übernehmen? Jede Variante hat ihre Stärken und Schwächen. Umso wichtiger ist es, die eigenen Bedürfnisse realistisch einzuschätzen. Der ACV Automobil-Club Verkehr ordnet Möglichkeiten und Risiken ein.

Neuwagen: Aktuellste Technik hat ihren Preis

Rund 19 Prozent der 2025 hierzulande neu zugelassenen Kfz waren E-Autos. Wer sich für einen Neuwagen entscheidet, profitiert von aktuellster Akku- und Ladetechnik und langfristigen Batteriegarantien. Viele Modelle sind inzwischen alltagstauglich: Laut Berechnungen des Ariadne-Forschungsprojekts zur Energiewende lag die durchschnittliche Reichweite 2024 bei rund 478 Kilometern. Doch Fortschritt hat seinen Preis: Neue E-Autos sind in der Anschaffung häufig teurer als vergleichbare Verbrenner. Zudem verlieren sie in den ersten Jahren stärker an Wert. Wer langfristig plant und das Fahrzeug viele Jahre fährt, relativiert diesen Nachteil. Kurzentschlossene sollten jedoch genau kalkulieren. Unter www.acv.de gibt es Tipps zu E-Mobilität und weiteren Verkehrsthemen.

Leasing: Flexibel bleiben ohne Restwertrisiko

Für Unentschlossene kann Leasing eine gute Option sein. Schon für vergleichsweise geringe Monatsraten sind kleinere Modelle erhältlich. Der Vorteil: Am Ende der Laufzeit wird das Fahrzeug zurückgegeben, das Restwertrisiko trägt der Leasinggeber. Gerade bei Elektroautos kann das beruhigend sein. Leasing eignet sich auch, um die Elektromobilität im Alltag zu testen. Wer jedoch least, baut kein Eigentum auf. Nach Vertragsende steht man ohne Fahrzeug da, während ein gekauftes Auto nach der Abzahlung oft noch viele Jahre kostengünstig genutzt werden kann.

Gebrauchtwagen: Akku-Zustand entscheidet

Preisbewusste Käufer finden im Gebrauchtmarkt immer mehr interessante Angebote, häufig Leasingrückläufer mit gepflegter Historie. Der größte Wertverlust ist meist erfolgt, oft besteht noch eine Garantie auf Batterie oder Antrieb. Entscheidender Faktor ist der Zustand des Akkus, er bestimmt Reichweite und Restwert maßgeblich. Wichtig ist daher ein Batteriecheck, der den sogenannten „State of Health“ (SoH) ermittelt. Er gibt Aufschluss über die verbleibende Kapazität – eine wichtige Entscheidungsgrundlage. Zu bedenken ist bei allen Anschaffungsvarianten die Frage nach der Ladeinfrastruktur. Ist eine Wallbox zuhause möglich oder sind öffentliche Ladesäulen die Hauptanlaufstelle? Spätestens dann gilt es, die günstigsten Tarife zu vergleichen. Quelle:djd

E-Auto: Neu kaufen, leasen oder einen Gebrauchten suchen? Alle drei Varianten haben ihre Vorzüge.

E-Auto: Neu kaufen, leasen oder einen Gebrauchten suchen? Alle drei Varianten haben ihre Vorzüge. Foto: DJD/ACV Automobil-Club Verkehr/Getty Images/Maskot

Weitere Themen

Ein E-Auto als klimafreundlicher Familientransporter? Der Anteil von Kfz mit rein elektrischem Antrieb steigt stetig. Foto: DJD/ACV Automobil-Club Verkehr/Getty Images/Joseffson

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Dauerauftrag 2025
Dauerauftrag 2026
Stellenanzeige
Angebotsanzeige (Juni)
Neueröffnung
Referent/in (w/m/d)
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Daniel Ferber ist zwischenzeitlich überregional bekannt. Mit seiner Hymne „Kowelenz“ landete er bereits vor Jahren einen Überraschungs-Erfolg. Mit der Neuauflage von „Dau bes Kowelenz“ gibt er erneut eine Liebeserklärung an seine Heimatstadt ab.
683

Mundart-Sänger Daniel Ferber mit neuem Projekt:

Die Neuauflage von „Dau bes Kowelenz“

Koblenz. Das Jahr 2006 ist vielen Koblenzern in guter Erinnerung: nicht nur durch das deutsche „Sommermärchen“, sondern auch durch ein ganz besonderes Projekt. Unter dem Motto „Dau bes Kowelenz“ produzierten Dirk Zimmer und das Café Hahn ein Kultvideo. Der bekannte Koblenzer Mundart-Sänger hat sich dieses Video vor einigen Wochen durch Zufall noch einmal angeschaut. Spontan entstand bei ihm die Idee, das Projekt in moderner Form neu aufzulegen und weiterzudenken.

Von Horst Hohn aus Mülheim-Kärlich

Weiterlesen

Das Foto zeigt das Ensemble „kleine Bühne“.(v.l.n.r. 1. Reihe: Oscar Neuman, Ole Neumann, Stephanie Neumann2. Reihe: Karim Kirner, Stefanie Käufler, Cecylia Darda, Martina Bouhs, Bettina Kurscheid, Elfi Rüd, Jutta Flink, Walther Heling, Hannelore Busch, Olga Steinke)
650

Bad Breisig. Die Theatergruppe „kleine Bühne“ bringt den beliebten Klassiker „Der Zauberer von Oz“ von L. Frank Baum als Familienstück open air am letzten Juni-Wochenende im Kurpark der ThermalQuellenstadt auf die Bühne. Die Inszenierung wird im Biergarten Barth im Kurpark aufgeführt und verspricht ein fantasievolles Theatererlebnis für die ganze Familie.

Von Rolf HENZGEN aus Bad Breisig

Weiterlesen