Blaulicht | 02.01.2026, 09:12 Uhr

Aus dem Polizeibericht

Ein Schwerstverletzter nach Unfall

Symbolbild.  Foto: ROB
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Bad Neuenahr/Ahrweiler. Am 01.01.2026 gegen 00:16 Uhr ereignete sich auf der A 61 in Fahrtrichtung Koblenz zwischen dem Dreieck Bad Neuenahr-Ahrweiler und dem Dreieck Sinzig ein schwerer Verkehrsunfall.

Nach bisherigem Ermittlungsstand fuhr ein 49-jähriger Pkw-Fahrer aus bislang ungeklärter Ursache auf einen vorausfahrenden Pkw auf, der mit zwei Personen besetzt war. Infolge des Aufpralls überschlug sich das vorausfahrende Fahrzeug, kam auf dem Standstreifen zum Liegen und blieb im Bankett stehen.

Die genaue Unfallursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Zur Klärung wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.

An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden; sie waren nicht mehr fahrbereit. Der entstandene Sachschaden wird auf einen unteren fünfstelligen Betrag geschätzt.

Die Richtungsfahrbahn Süden war während der Verkehrsunfallaufnahme sowie der Bergungs- und Reinigungsarbeiten für etwa vier Stunden voll gesperrt. Im Einsatz waren der Rettungsdienst, die Feuerwehr, die Autobahnmeisterei Mendig sowie die Autobahnpolizei Mendig

Der 49-jährige Fahrzeugführer erlitt schwere, jedoch nicht lebensbedrohliche Verletzungen. Die beiden Insassen des anderen beteiligten Fahrzeugs wurden leicht verletzt. Alle Verletzten wurden durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Nächtlicher Einsatz für die Feuerwehr

Dümpelfeld. Am 30.12.2025 um 01:33 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Gebäudebrand mit Menschenrettung ins Dümpelfeld-Ommelbachtal alarmiert.

Vor Ort brannte ein Schuppen an einem Gebäude. Personen waren nicht direkt betroffen, Verletzte gab es keine. Das Feuer konnte durch den Einsatz eines Trupps unter Atemschutz zügig gelöscht werden. Eine anschließende Kontrolle mit der Wärmebildkamera ergab keine verbliebenen Glutnester.

Der Einsatz war gegen 03:30 Uhr beendet. Im Einsatz waren die Feuerwehren Dümpelfeld, Adenau, Antweiler, Leimbach und Schuld.

Unfälle nach Driftmanöver

Nürburgring. Aufgrund der winterlichen Straßenverhältnisse in den Wintersportgebieten rund um die Hohe Acht hielten sich am Freitagabend, den 2. Januar , zahlreiche Fahrzeugführer mit ihren Pkw im Bereich des Nürburgrings auf. Dabei wurden sowohl ausgewiesene Parkflächen als auch Bundes- und Nebenstraßen für Driftmanöver genutzt.

Vor allem jüngere Fahrzeugführer suchten gezielt glatte Fahrbahnen auf, um ihre Fahrzeuge kontrolliert zum Übersteuern zu bringen. Diese Fahrmanöver bergen ein erhebliches Gefährdungspotenzial, da Fahrzeuge unkontrolliert ausbrechen können und dadurch sowohl die Fahrzeugführer und deren Insassen als auch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet werden.

Insgesamt verursachten drei Fahrzeugführer im Zusammenhang mit Driftmanövern Verkehrsunfälle und entfernten sich anschließend unerlaubt von den jeweiligen Unfallstellen. An einer Unfallstelle blieb das amtliche Kennzeichen des verursachenden Fahrzeugs zurück.

Dieses wurde durch die Einsatzkräfte sichergestellt und führte zur Identifizierung eines 19-jährigen Fahrzeugführers aus dem Raum Bonn. Die beiden weiteren Unfallverursacher konnten im Rahmen gezielter Kontrollmaßnahmen ebenfalls zeitnah festgestellt werden.

Gegen alle drei Fahrzeugführer wurden Strafverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet. Zudem prüfen die zuständigen Behörden den Entzug der Fahrerlaubnis. Darüber hinaus wurden weitere festgestellte Verkehrsordnungswidrigkeiten geahndet. Bis in die Nacht hinein wurden zahlreiche Platzverweise ausgesprochen.

Die Polizei weist ausdrücklich auf die Gefahren solcher Fahrmanöver hin und kündigt an, auch künftig konsequent gegen entsprechende Verstöße vorzugehen.

ROB

Symbolbild. Foto: ROB

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