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Polizei Bonn warnt vor Trickdieben

Falsche Wasserwerker in Rheinbach und Meckenheim unterwegs

Falsche Wasserwerker in Rheinbach und Meckenheim unterwegs

Symbolbild.Foto: jackmac34/Pixabay

13.02.2020 - 14:00

Rheinbach/Meckenheim. Trickdiebe versuchen immer wieder an die Ersparnisse von Seniorinnen und Senioren zu gelangen. Unter verschiedenen Vorwänden bitten die Täter um Einlass in die Wohnungen ihrer Opfer, um sie dann in einem unbeobachteten Moment zu bestehlen. Mal geben die Täter vor, eine Nachricht für einen Nachbarn hinterlassen zu wollen oder aber man bittet um ein Glas Wasser. Gerne geben die Diebe auch vor, Leitungen in der Wohnung als angebliche Mitarbeiter eines Wasserversorgers überprüfen zu müssen. Im Zuständigkeitsbereich der Bonner Polizei verschafften sich so angebliche Wasserwerker zuletzt Zutritt zu Wohnungen in der Bonner Nordstadt und Rheinbach.

Am Mittwoch, 12. Februar, gegen 12:40 Uhr wurde ein Mann wegen angeblicher Arbeiten an der Wasserleitung in eine Wohnung auf der Bonner Heerstraße eingelassen. Der Täter lenkte die 83-jährige Bewohnerin ab, während ein zweiter Täter unbemerkt die Wohnung betrat und Schmuck und Bargeld entwendete.

Der angebliche Handwerker wird wie folgt beschrieben: Etwa 30-35 Jahre alt - ca. 1,90 m groß - helle Hautfarbe - stämmige Statur - graue Arbeitskleidung (Jacke, Hose) - dunkle Mütze - sprach deutsch mit nach Zeugeneinschätzung osteuropäischem Akzent. Nach bisherigem Kenntnisstand ohne feststellbaren Schaden blieb der Besuch eines mutmaßlichen Betrügers in der Straße „Burgacker“ in Rheinbach am Mittwochmorgen, 12. Februar, gegen 10:15 Uhr. Die Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses ließ den Unbekannten zwar ein, der Mann verließ aber zügig wieder die Wohnung, als es an der Haustür klingelte. Er wird als etwa 30-35 Jahre alt, ca. 1,80 m groß, untersetzt und stämmig, mit rundem, glattrasiertem Gesicht beschrieben und soll hochdeutsch gesprochen haben. Auch er wollte die Wasserleitung überprüfen. Nach seinem Verschwinden stieg er in einen schwarzen Pkw, der nicht näher beschrieben werden kann.

Keinen Eintritt erlangte ein Unbekannter wenig später in Meckenheim-Merl. Die Bewohnerin eines Reihenhauses im Haselweg öffnete die Haustüre mit vorgezogener Kette und gewährte dem Mann nach Vortrag seines Begehrens keinen Zutritt. Der ebenfalls etwa 30 bis 35 Jahre alte Mann soll nicht wie ein Handwerker ausgesehen habe. Er sprach akzentfrei deutsch und wird als groß und kräftig beschrieben. Das Kriminalkommissariat 24 hat die Ermittlungen zu den Fällen aufgenommen und bittet um Hinweise: Wem sind an den Tatorten zu den Tatzeiten verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen? Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0228 15-0 entgegen.


Bitte beachten Sie folgende Präventionshinweise:


  • Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung. Sie sind grundsätzlich nicht verpflichtet, jemanden unangemeldet in die Wohnung zu lassen.
  • Öffnen Sie Ihre Tür immer nur mit vorgelegter Türsperre. Ist keine Türsperre vorhanden, öffnen Sie nicht. Sprechen Sie durch die geschlossene Tür.
  • Lassen Sie nur Handwerker ein, die Sie selbst bestellt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt worden sind. Rufen Sie im Zweifel die Hausverwaltung oder den Hausmeister an, ob alles seine Richtigkeit hat.
  • Lassen Sie sich auch bei angeblichen Notfällen, zum Beispiel einem Rohrbruch, nicht drängen. Fragen Sie im Zweifel bei den Stadtwerken, beim Hausmeister oder bei Nachbarn telefonisch nach.
  • Informieren Sie sofort die Polizei über den Notruf 110, wenn Ihnen eine Person verdächtig vorkommt.

Pressemitteilung Polizei Bonn

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Kommentare

Muss hier erst etwas Schlimmes passieren?

Martina Hessel:
Da passt kein Krankenwagen-Feuerwehr bzw.Müllabfuhr !!So sieht es aus in der Königsberger Straße! Durch die parkenden Autos kommt kaum ein Rettungsfahrzeug um die Kurve, selbst die Mieter der Garagen haben Schwierigkeiten aus diesen heraus zu fahren. Beim Ordnungsamt ist das Büro leider sehr selten oder gar nicht besetzt. Eine Um- Weiterschaltung auf's Diensthändy wäre hier bitter nötig!!!
Martina Hessel:
Herrlich Lieber Anwohner! Es Ist gut wenn ab und an da ein Bus; LKW; Großraum-Taxi; Anhänger steht. Dadurch ist die RENNSTRECKE Kurt-Schumacher-Straße Tabu und jeder muss vorausschauend fahren und sich ans Tempo halten. Achten Sie doch lieber mal darauf, wer die Autos zerkratzt; gegen die Zäune fährt, in der Kurve parkt- so das weder Krankenwagen; Feuerwehr noch die Müllabfuhr vorbei kommen!!!
Sascha Schäfer:
Komisch,da wird sich beschwert, Aber wenn meine Oma in ihrer GaragenAusfahrt zu geparkt wird und selbst das Ordnungsamt sich nicht rührt,da beschwert sich keiner, Jeder der fahren kann,kommt doch an dem Bus vorbei, So halten sich die "Fahrer"wenigstens an die ausgeschilderte Geschwindigkeit, Lächerlich,wegen einem Parkenden Bus so ein Fass aufzumachen,
juergen mueller:
Interessant - die Verlängerung der Buslinie bis zum "Gewerbegebiet A61". Hat die STADT hier schon vorgebaut in Bezug auf die Erweiterung des GVZ-A61?
juergen mueller:
Ich finde es bemerkenswert, WER alleine befindet, WANN Kunst im öffentlichen Raum duldbar ist und wann NICHT, auch unter dem Gesichtspunkt, nur weil man in einem Kulturausschuss seinen Platz hat, man darüber entscheiden kann, was Kunst ist und was nicht (was ich an der Qualifikation alleine anzweifle, denn dazu gehört weit mehr, als einen Sitz in einem Gremium zu haben, dass von Kunst im sprichwörtlichen Sinne keine Ahnung hat.
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