Vorfall bei Unfallaufnahme an Auffahrt zur A48 bei Polch
„Falschfahrer“ lässt sich durch Polizei nicht stoppen
Polch. Nach dem Verkehrsunfall auf der L113/Auffahrt zur A48 bei Polch, bei dem ein Motorradfahrer schwer verletzt wurde, kam es während der Unfallaufnahme zu einem besonderen Vorfall. Während der Unfallaufnahme umfuhr ein 54-jähriger Pkw-Fahrer aus der VG Maifeld den Stau und die Absperrung der Polizei. Hierzu nutzte er von der A 48 aus Richtung Koblenz kommend als „Falschfahrer“ die Auffahrt auf die A 48 in Richtung Trier. Als ein Beamter den Pkw-Fahrer stoppen wollte, missachtet der die Anhaltezeichen und fuhr den Beamten beinahe um. Eine Streife nahm die Verfolgung des Pkw auf. Der Pkw missachtete mehrfach die Anhaltezeichen des Streifenwagens und konnte letztendlich erst 1,5km später zu Beginn der Ortslage Polch gestoppt werden. Der Fahrer zeigte sich gegenüber den Beamten sehr uneinsichtig. Aufgrund grob verkehrswidrigen und rücksichtlosen Verhaltens wurde gegen den Pkw-Fahrer ein Strafverfahren eingeleitet. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde sein Führerschein beschlagnahmt, sodass er vorerst kein führerscheinpflichtiges Fahrzeug führen darf. Im Falle einer Verurteilung durch ein Gericht droht ihm eine Geldstrafe sowie ein mehrmonatiger Führerscheinentzug.
Quelle: Polizeidirektion Mayen
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Führerschein für alle Zeiten weg und hohe Strafen gegen solche Strassenrowdies u Ignoranten!!!!