Aus em Polizeibericht
Große Kontrolle in der Innenstadt
Koblenz. Am 09.07.2026 führte die Polizeidirektion Koblenz gemeinsam mit Unterstützungskräften des Polizeipräsidiums Koblenz, dem Hauptzollamt Koblenz sowie dem Jugendamt der Stadtverwaltung Koblenz umfangreiche Kontrollmaßnahmen im Koblenzer Innenstadtbereich durch. Der Schwerpunkt lag auf der Überprüfung von Shisha-Bars und Kiosken sowie der Einhaltung der Bestimmungen des Jugendschutzes.
Im Rahmen der Kontrollen wurden in mehreren Kiosken Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz festgestellt. Unter anderem wurden alkoholische Getränke und Tabakwaren an Jugendliche abgegeben. Die festgestellten Verstöße wurden entsprechend geahndet.
Darüber hinaus wurden in mehreren Kiosken Verstöße gegen steuerrechtliche Vorschriften festgestellt. Hierbei wurden Vapes sowie weitere Tabakwaren ohne die erforderliche Steuerbanderole beziehungsweise ohne die vorgeschriebene steuerrechtliche Kennzeichnung aufgefunden. Die entsprechenden Waren wurden durch das Hauptzollamt Koblenz sichergestellt. Die Einleitung der erforderlichen Strafverfahren erfolgte durch das Hauptzollamt.
Im Verlauf der Kontrollmaßnahmen wurden zudem Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, das Konsumcannabisgesetz sowie das Waffengesetz festgestellt. In diesen Fällen wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet.
Im Zusammenhang mit einem zuvor festgestellten Handel mit Cannabis leistete ein Tatverdächtiger während einer Personenkontrolle Widerstand gegen die eingesetzten Polizeikräfte. Die Person konnte unter Kontrolle gebracht und zur weiteren Sachbearbeitung zur Dienststelle verbracht werden.
Bei der abschließenden Kontrolle einer Shisha-Bar wurden rund 23 Kilogramm unversteuerter Shisha-Tabak aufgefunden und sichergestellt. Das hierzu erforderliche Strafverfahren wurde durch das Hauptzollamt Koblenz eingeleitet.
Die Polizeidirektion Koblenz bewertet die Kontrollmaßnahmen insgesamt als erfolgreich. Die festgestellten Verstöße unterstreichen die Bedeutung behördenübergreifender Kontrollen. Vergleichbare Maßnahmen werden auch künftig in Zusammenarbeit mit den beteiligten Behörden durchgeführt, um insbesondere den Jugendschutz zu stärken sowie Verstöße gegen straf-, steuer- und ordnungsrechtliche Vorschriften konsequent zu verfolgen. ROB
Symbolbild. Foto: ROB