Blaulicht | 13.05.2019

Zeugensuche nach Verfolgungsjagd in Köln-Deutz

Lebensgefährlicher Raser: Porsche-Fahrer flüchtet vor Polizei

Symbolbild. Quelle: Polizei NRW

Köln. (überregional) Ein 25-Jähriger hat mit dem silberfarbenen Porsche Cayenne einer jungen Frau, Leben und Gesundheit zahlreicher Autofahrer und Fußgänger in Köln-Deutz aufs Spiel gesetzt. Am späten Sonntagnachmittag (12. Mai) raste der Mann, der keine gültige Fahrerlaubnis besitzt, zunächst am Kennedy-Ufer entlang und flüchtete vor der Polizei unter Missachtung aller Verkehrsregeln. Er schoss unter den Augen der Beamten im Rückwärtsgang und unter Nutzung von Gegenfahrbahnen über Zebrastreifen. Als die Beamten sahen, dass ein Passant in letzter Sekunde von einem anderen Fußgänger zurückgerissen wurde und so einem Unfall entkam, brachen sie die Verfolgung ab, sahen den Flüchtigen aber wieder, als er aus dem Auto sprang und zu Fuß entkommen wollte - Festnahme! Die Polizei Köln sucht dringend Zeugen, die Angaben zu der Fahrt des 25-Jährigen machen können. Das Verkehrskommissariat 4 bittet um Hinweise unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de.

Passanten machte eine vorbeifahrende Polizeistreife gegen 17.30 Uhr auf den Porsche-Fahrer aufmerksam, der immer wieder mit aufheulendem Motor am Rheinufer auf und ab fuhr. Als die Beamten dem Verdächtigen mit ihrem Streifenwagen am Kennedy-Ufer entgegenfuhren und ihn anhalten wollten, stoppte er. Als die Polizisten ausstiegen, legte der 25-Jährige den Rückwärtsgang ein, gab Vollgas und fuhr in Richtung Charles-de-Gaulle-Platz. Andere Autofahrer mussten stark abbremsen oder ausweichen, um einen Zusammenstoß mit dem Porsche zu vermeiden. Auch Fußgänger sprangen zurück oder zogen sich gegenseitig am Arm zurück. Während die Beamten Blaulicht und Martinshorn einschalteten, drehte der 25-Jährige und fuhr nun wieder vorwärts und mit Vollgas in Richtung Auenweg. Über Gegenfahrbahnen und ohne auf querende Fußgänger zu achten, fuhr der Verdächtige weiter mit hoher Geschwindigkeit, um über den Rheinparkweg wieder in Richtung Kennedy-Ufer zu gelangen. Hier sprang der Raser aus dem Fahrzeug und suchte Deckung hinter einem Betonpfeiler. Sein Beifahrer (26) kletterte laut Zeugen über die Mittelkonsole des noch rollenden Wagens auf den Fahrersitz und setzte die Fahrt, unter Einhaltung der Verkehrsregeln, fort. Die Beamten stoppten ihn einige hundert Meter weiter, während eine andere Streife den Raser in seinem Versteck stellte. Die Beamten beschlagnahmten das Fahrzeug sowie mehrere Handys zu Beweiszwecken. Die Polizisten ordneten bei beiden Fahrern Blutproben an. Ein Passant berichtete den Beamten vor Ort zudem, dass eine unbekannte Personengruppe ihn mit einem Messer bedroht habe, damit er nicht gegen den 25-jährigen Verdächtigen Aussage. Hierzu leiteten die Beamten ein eigenes Strafverfahren ein.

Pressemitteilung Polizei Köln

Symbolbild. Quelle: Polizei NRW

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