Bezirksliga Ost - Saison 2017/18 - aktuell
Nur der TuS Montabaur punktet
SG Ahrbach unterliegt in Weitefeld - TuS Montabaur punktet in Osterspai
VG Montabaur. Gute Auftritte, aber am Ende gab es nur für den TuS Montabaur zumindest einen Teilerfolg. So bleibt das Team aus dem Mons-Tabor-Stadion an den beiden führenden Teams aus Wirges und Wissen weiter dran, die sich in Wissen gegenüberstanden und wo Wirges mit 2:1 gewinnen konnte.
SG Weitefeld-Langenbach - SG Ahrbach 2:1 (1:1). „Schade, meine Mannschaft hat sich insgesamt gut verkauft“, war Ahrbachs Trainer Peter Olbrich vom Ergebnis her enttäuscht. Seine Mannschaft hatte zuvor gegen die SG Weitefeld knapp mit 1:2 (1:1) verloren und hat nun ein wenig den Anschluss zu den Top-Plätzen der Liga verloren. Aber wenn man die gesamte Partie betrachtet, war der Erfolg der Gastgeber schon verdient, denn die hatten die besseren Gelegenheiten. Dass aber die rund 150 Zuschauer eine unterhaltsame Partie erlebten, war dann auch ein Verdienst der Gäste. Die versteckten sich nicht und boten den Hausherren durchaus Paroli. Und eben auch Tore: Die ersten beiden fielen in der Anfangsphase. Hier sorgte zunächst Steffen Kempf (10.) frühzeitig für den Führungstreffer der Hausherren. Aber Ahrbach schlug zurück. Und das zeitnah, denn 60 Sekunden später stand es 1:1. Nachdem Niklas Wörsdörfer einen Freistoß in Richtung Strafraum beförderte, fand er mit Jannis Meuer einen dankbaren Abnehmer, der den Ball per Kopf zum 1:1 ins Tor beförderte. In der Folgezeit gab es Möglichkeiten auf beiden Seiten. Doch je länger die Begegnung dauerte, verlagerte sich das Spielgeschehen in die Hälfte der SG Ahrbach. Nur mit dem Abschluss haperte es. Am Schluss blieb es Dominik Neitzert vorbehalten, für die Entscheidung zur sorgen. Erst fünf Minuten auf dem Platz sorgte Neitzert zehn Minuten vor Spielende für den Siegtreffer.
SG Ahrbach / Heiligenroth / Girod: Weimer, Quirmbach, Meuer, Trumm, Lemmerz, T. Kuhn, Klatt (84. F. Kuhn), Frank, Rausch - Klar (86. Sturm), Wörsdörfer (46. Laux).
SG Osterspai - TuS Montabaur 3:3 (1:0). „Punktgewinn für die Moral“, diese Aussage kam von Osterspais Coach Nico Helbach nach dem 3:3 seiner Mannschaft gegen den TuS Montabaur. Hier hatte seine Mannschaft zwölf Minuten vor Spielende noch den Ausgleich markiert. Allerdings hätte diese Aussage ebenso von Sven Baldus stammen können. Denn der TuS Montabaur hatte nach 47 Minuten mit 0:2, also mit zwei Treffern hinten gelegen und dann innerhalb von zwanzig Minuten die Partie komplett gedreht. So waren am Ende mit dem einen Punkt nicht nur die beiden Coaches, sondern auch die knapp 100 Zuschauer zufrieden. Florian Lemler (09.) per Foulelfmeter hatte die Hausherren vor der Pause in Führung geschossen. Als dann Adrian Knop zwei Minuten nach dem Wechsel auf 2:0 erhöhte, schien sich eine Überraschung anzubahnen. Doch Montabaur steckte nicht auf. Bereits in Halbzeit eins waren die Gäste überlegen und konnten ein Eckenverhältnis von 7:1 vorweisen. Die Überlegenheit hielt auch nach der Pause an und konnte endlich in Tore umgemünzt werden. Simon Schwickert (54.), Pascal Tillmanns (63.) und Jung Hun Kim (67.) schafften die Wende. Aber auch die Hausherren kämpften sich zurück. Und der Lohn folgte zwölf Minuten vor Spielende, als Adrian Knopp doch noch ausgleichen konnte.
TuS Montabaur: Kloft (51. Kemper), Sato, Schulz, Schwickert, K. Takahashi (46. Scumaci), Jost, Kim, J. Takahashi, Tillmanns, Acquah, Brugnano (82. Omi).
SG Emmerichenhain - SG Elbert 2:1 (1:0). Wenn man bei einem der Titelfavoriten nur mit 1:2 unterliegt, kann man durchaus zufrieden sein. Dies war dann Elberts Coach Michael Diel nach den neunzig Minuten auch. Dass es aber eben nur zu einer Niederlage mit einem Tor Unterschied kam, lag in erster Linie an Tobias Brand, der oftmals durch Glanzparaden weitere Gegentreffer verhinderte. Nur zweimal war auch der gelernte Innenverteidiger machtlos. Zunächst nach knapp zwanzig Minuten, als David Quandel von Dennis Besirovic bedient wurde und der Torjäger locker vollendete. Zehn Minuten nach der Pause war es erneut Quandel, der traf – es war der 19. Treffer in dieser Saison. Erneut war es Besirovic, der die Vorarbeit leistete und somit für die Vorentscheidung sorgte. Elbert blieb zwar bemüht, kam sogar zwei Minuten vor dem Spielende dank Marius Höber zum Anschlusstreffer, aber zu mehr reichte es dann nicht mehr.
SG Elbert / Welschneudorf / Stahlhofen: Brand, Klotz, Bode, Höber, Simon, Wick (77. R. Born), Schaaf, Gombert, Murphy, Otto, C. Stera (73. N. Born). TH
