Allgemeine Berichte | 26.08.2026, 15:23 Uhr

Präventionsprojekt des Rotary Clubs Montabaur sensibilisiert Kinder für Gefühle, Grenzen und Selbstvertrauen

„Pfoten weg!“: Figurentheater stärkt Kinder in Montabaur

Kinder der Kita Himmelfeld Montabaur

Montabaur. Vom 19. bis 21. August 2026 stand das Dorfgemeinschaftshaus in Eschelbach ganz im Zeichen der Prävention.

Mit dem Figurentheaterstück „Pfoten weg!“ wurden Kinder aus Montabaur spielerisch und kindgerecht für ihre eigenen Gefühle, persönlichen Grenzen und den Umgang mit unangenehmen Situationen sensibilisiert.

Initiiert wurde die Präventionsveranstaltung vom Rotary Club Montabaur. Die Schirmherrschaft übernahm Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher, die die Bedeutung des Projektes besonders hervorhob.

„Kinder stark zu machen, ihnen Selbstvertrauen zu vermitteln und sie frühzeitig für Gefahrensituationen zu sensibilisieren, ist eine wichtige gemeinsame Aufgabe von Familien, Bildungseinrichtungen und unserer Gesellschaft“, betont die Stadtbürgermeisterin.

Das Projekt „Pfoten weg!“ wird vom Pfoten weg! e.V., einem gemeinnützigen internationalen Verein zur Förderung des pädagogischen Präventionstheaters, getragen. Das gleichnamige Figurentheaterstück vermittelt Kindern auf spielerische Weise, ihren eigenen Gefühlen zu vertrauen, zwischen angenehmen und unangenehmen Gefühlen zu unterscheiden und ihre persönlichen Grenzen wahrzunehmen. Die zentrale Botschaft lautet: Kinder dürfen „Nein!“ sagen, ihr Körper gehört ihnen selbst und sie dürfen sich jederzeit Hilfe und Unterstützung holen.

Aufgeführt wurde das Puppentheater von Irmi Wette von Figuren Zauberei. In der Geschichte lernen die Katzenkinder Salome, Tom und Lotte, sich gegen unangenehme Nähe zu wehren und für ihre eigenen Grenzen einzustehen. Unterstützt werden sie dabei von ihren Freunden und der Katzenfee.

An den drei Veranstaltungstagen fanden jeweils drei Aufführungen im Dorfgemeinschaftshaus Eschelbach statt. Eingeladen waren angemeldete Kindergärten sowie die ersten und zweiten Klassen der Grundschulen. Das Theaterstück richtet sich insbesondere an Kinder im Alter von vier bis acht Jahren.

Mit viel Engagement gemeinsam organisiert

Organisiert wurde die Veranstaltung durch das Team der Stadt Montabaur unter der Federführung von Christine Stammler. Von der Abstimmung mit den teilnehmenden Kindertagesstätten und Grundschulen über die Teilnehmerplanung bis hin zur Organisation und Betreuung der Aufführungen vor Ort wurde die Veranstaltung umfassend vorbereitet und begleitet.

Die Finanzierung der dreitägigen Präventionsveranstaltung übernahm der Rotary Club Montabaur. Die dafür notwendigen Mittel wurden durch eine Taschenaktion des Rotary Clubs erwirtschaftet. Damit konnte der Club ein wichtiges und zugleich kindgerechtes Präventionsangebot für Kinder in Montabaur ermöglichen.

Unterstützt wird das Projekt außerdem durch die Deutsche Fernsehlotterie aus Mitteln der Stiftung Deutsches Hilfswerk.

„Ich freue mich sehr, dass wir unseren Montabäurer Kindertagesstätten und Grundschulkindern ein solches wertvolle Angebot machen konnten“, so Melanie Leicher. „Mein herzlicher Dank gilt dem Rotary Club Montabaur für die Initiative und Finanzierung, Irmi Wette für die kindgerechte und einfühlsame Umsetzung des Theaterstücks sowie allen Beteiligten, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.“

Das Besondere an „Pfoten weg!“ ist die Verbindung von Theater und Prävention. Kinder werden nicht mit schwierigen Themen überfordert, sondern auf spielerische Weise darin bestärkt, ihre Gefühle ernst zu nehmen, Grenzen zu erkennen und selbstbewusst für sich einzustehen. Ergänzend erhalten die teilnehmenden Kindergärten und Schulklassen Informations- und Nachbereitungsmaterialien, sodass die Inhalte des Theaterstücks auch nach der Aufführung weiter aufgegriffen werden können.

Ein herzliches Dankeschön gilt dem Rotary Club Montabaur, dem Pfoten weg! e.V., Irmi Wette von Figuren Zauberei, der Deutschen Fernsehlotterie sowie allen beteiligten Kindertagesstätten, Schulen und Helferinnen und Helfern. Ein besonderer Dank geht an das Organisationsteam der Stadt Montabaur um Christine Stammler für die engagierte Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung.

Pressemitteilung Stadt Montabaur

V.li. Frau Kohlig-Kohns Rotary Club, Herr Lieser Vorsitzender des Rotary Clubs Montabaur, Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher, Christine Stammler Mitarbeiterin der Stadt, Irmi Wette Puppenspielerin.

V.li. Frau Kohlig-Kohns Rotary Club, Herr Lieser Vorsitzender des Rotary Clubs Montabaur, Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher, Christine Stammler Mitarbeiterin der Stadt, Irmi Wette Puppenspielerin. Foto: Stadt Montabaur

Kinder der Kita Himmelfeld Montabaur Foto: Stadt Montabaur

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Monatliche Anzeige
Wir helfen im Trauerfall
Bestellung Nr. 4300003040 - W100 - 606  // Motiv EDL
Dauerauftrag
50 Jahre Altstadtfest Meckenheim
Anzeige On Air
Fahrzeugangebot
Titel plus Innenteil
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Das St. Nikolaus-Stiftshospital geht mit gestärkter Position aus der neuen Krankenhausplanung des Landes Rheinland-Pfalz hervor.Foto: St. Nikolaus-Stiftshospital/Holger Lindner
1082

Rheinland-Pfalz bestätigt breites medizinisches Leistungsspektrum und stärkt das St. Nikolaus-Stiftshospital als wichtigen Standort

Krankenhaus Andernach geht gestärkt aus neuer Leistungsgruppenzuteilung hervor

Andernach. Das St. Nikolaus-Stiftshospital geht mit gestärkter Position aus der neuen Krankenhausplanung des Landes Rheinland-Pfalz hervor. Durch die zugewiesenen Leistungsgruppen werden rund 99,5 Prozent des bisherigen Leistungsspektrums vollständig abgebildet. Das Krankenhaus sowie der Träger, die Stiftung St. Nikolaus-Stiftshospital Andernach, sehen darin die hohe medizinische Qualität und breite Expertise des Hauses bestätigt.

Weiterlesen

04.09.: Nickenich: Schwerer Verkehrsunfall: Motorradfahrer kollidiert mit Anhänger
689

Nickenich. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich auf der L 118 zwischen Andernach und Kruft. Der Fahrer eines Wohnmobils, das mit einem Anhänger unterwegs war, befuhr die Strecke von Nickenich in Richtung Mendig. In der Nähe eines Schotterparkplatzes entschied er sich, das Gespann über die Gegenfahrbahn zu wenden. Genau in diesem Moment kam ein Motorradfahrer entgegen und kollidierte mit dem Anhänger.

Weiterlesen

Symbolbild.
673

Ulmen. Am Freitag, den 4. September 2026, ereignete sich gegen 00:10 Uhr im Einmündungsbereich der B259 und K2 in der Ortslage Ulmen ein schwerer Verkehrsunfall zwischen zwei Personenkraftwagen. Nach bisherigem Erkenntnisstand befuhr ein Autofahrer die B259 von Ulmen in Richtung Auderath. Ein anderer Fahrer befand sich auf der K2 und wollte nach links auf die B259 abbiegen. Im Einmündungsbereich kam es dann aufgrund einer Vorfahrtsmissachtung zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.

Weiterlesen