gesponserte Artikel | 11.09.2018

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Sicher im eigenen Zuhause: Tipps zum Schutz des Eigentums

Heutzutage bestehen viele Möglichkeiten, um das eigene Zuhause vor solchen Situationen zu schützen und einen Diebstahl zu verhindern. Foto: pixabay.com © TheDigitalWay (CC0 Creative Commons)

In den sozialen Netzwerken ist es inzwischen eine Seltenheit, wenn Nutzer ihren Urlaub nicht mit expliziten Daten ankündigen. Jeder, der eine traumhafte Reise gebucht hat, möchte das in der Regel mit der Community teilen. Dass diese Posts allerdings gleichzeitig Einladungen für Einbrecher sind, beweist die Einbruchrate in vielen Teilen Deutschlands. In Rheinland-Pfalz erreichten die Wohnungseinbruchsdiebstähle im Jahr 2015 ein Maximum, weshalb Verbraucher vermehrt über mehr Sicherheit im eigenen Zuhause nachdenken. Möglichkeiten gibt es im 21. Jahrhundert genug, um das Eigentum vor Diebstählen zu schützen. Allerdings sind Einbrecher nicht die einzige Gefahr, denn auch Haus- oder Wohnungsbrände zählen zu den häufigsten Bedrohungen des Eigentums. Wie Verbraucher das eigene Zuhause sicherer gestalten können, verrät dieser Beitrag.

Schutz vor Einbruch und Diebstahl

Kameraüberwachung ist auch für den Fall der Fälle hilfreich, um der Polizei ein Bild der Täter zu liefern. Foto: pixabay.com © PhotoMIX-Company (CC0 Creative Commons)

Kameraüberwachung ist auch für den Fall der Fälle hilfreich, um der Polizei ein Bild der Täter zu liefern. Foto: pixabay.com © PhotoMIX-Company (CC0 Creative Commons)

Um das eigene Zuhause vor einem Einbruch sowie damit einhergehend vor einem Diebstahl zu schützen, haben Verbraucher heutzutage verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. In der Gemeinde Grafschaft in Rheinland-Pfalz haben die Bürger beispielsweise eine Bürgerhilfe-Gruppe gegründet, deren Mitglieder in engem Kontakt stehen, um sich gegenseitig zu warnen. Am Ortseingang sind Schilder angebracht, die den potenziellen Einbrechern gleich mitteilen: „Achtung – Vernetzte Nachbarn“. Wer zudem das eigene Haus, die Wohnung oder das Geschäftsgebäude vor Einbrechern schützen möchte, setzt auf professionelle Haussicherheitstechnik. Diese bietet von speziellen Schlössern und Schließanlagen über audiovisuelle Überwachungssysteme bis hin zu klassischen Alarmanlagen oder Einbruchmeldesystemen eine ganze Reihe an Möglichkeiten, um das eigene Zuhause sicherer zu gestalten. Eine Variante mit Nachhaltigkeit stellt beispielsweise die Kameraüberwachung dar. Dabei wird der Einbrecher während des Einbruchs gefilmt. Das Bildmaterial hilft der Polizei unter Umständen enorm weiter, damit der Tatverdächtige schnellstmöglich ausfindig gemacht werden kann.

Ein klassischer Bewegungsmelder erweist sich ebenfalls als sehr hilfreich, um einen Einbrecher zu verunsichern. Sobald der Lichtkegel den potenziellen Tatverdächtigen erfasst, befindet sich dieser in einem hellen Lichtschein, der üblicherweise ein großes Areal rund um das Haus beleuchtet. Das ist vor allem eine gute Wahl für Ein- und Mehrfamilienhäuser, die freistehend sind. Darüber hinaus hilft im Fall eines Einbruchs die Hausratversicherung, wenn eine Liste mit den gestohlenen Gegenständen eingereicht wird.

Tipp: Etwas, das jeder selbst tun kann, um das Risiko eines Einbruchs zu verhindern, ist, auf den obligatorischen Post in den sozialen Netzwerken zu verzichten. Die Ankündigung „Wir sind vom 8. August bist zum 21. August in Italien“ wirkt wie eine Einladung, wenn der Post in den richtigen Kreisen geteilt wird.

Schutz vor Haus- oder Wohnungsbränden

Rauchmelder und Rauchmeldeanlagen schützen vor solchen Szenarien. Foto: pixabay.com © eu1 (CC0 Creative Commons)

Rauchmelder und Rauchmeldeanlagen schützen vor solchen Szenarien. Foto: pixabay.com © eu1 (CC0 Creative Commons)


Eine weitere Ursache, die häufig zum Schaden am eigenen Eigentum und im schlimmsten Fall auch an der eigenen Person führt, sind Haus- und Wohnungsbrände. Rauchmelder retten hierbei Leben und Eigentum, da diese frühzeitig warnen, wenn eine Rauchentwicklung entsteht oder Gas austritt. Mittlerweile liegt es daher nicht mehr nur im eigenen Ermessen, das Haus oder die Wohnung gegen Brände abzusichern. Es gehört mittlerweile zur Pflicht von Wohnungs- oder Hauseigentümern sowie Vermietern, im Inneren des Eigentums Rauchmelder zu installieren. Der große Vorteil dieser praktischen Gerätschaften ist, dass sie lautstark vor möglichen Gefahren warnen. Sie schlagen bereits Alarm, wenn sich Rauch entwickelt oder Gas austritt. Die meisten Brände passieren nachts, sodass Bewohner ohne Rauchmelder dies häufig zu spät merken, um sich in Sicherheit zu bringen. Mit einem Rauchmelder oder einer Rauchmeldeanlage wirken Verbraucher solchen Situationen entgegen. Bundesweit findet zu diesem Zweck der sogenannte Rauchmeldertag statt. Feuerwehren, wie beispielsweise auch die Wache in Bendorf am Rhein, klären an diesem Tag über alle wichtigen Infos und Fakten zu diesem Thema auf. Von der Montage bis zur Wartung gibt es hilfreiche Tipps und Tricks, die Eigentum und Leben schützen.

Tipp: Um einem Brand auf eigene Faust vorzubeugen, ist es empfehlenswert, am Abend vor dem Zubettgehen alle elektrischen Geräte vom Strom zu trennen sowie sogenannte Adaptersteckdosen einzuführen, die separat vom Stromkreislauf zu trennen sind.

Einbruchsstatistiken in Rheinland-Pfalz

Laut dem Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz ist die Rate der Einbruchsdiebstähle in privaten Wohnungen aktuell auf 4.834 Fälle im Jahr 2017 gesunken. Diese Zahl ist in jedem Fall einer intensiveren Prävention der Verbraucher geschuldet. Allerdings ist die Zahl der Einbruchsversuche vergleichsweise trotzdem hochgeblieben. In fast der Hälfte dieser gemeldeten Fälle handelt es sich um Einbrüche am Tag. Die Täter nutzen die Arbeitszeiten der Opfer, um die Wohnung zu betreten. Dadurch erfahren moderne Alarmanlagen oder Einbruchmeldesysteme noch mehr Bedeutung. Häufig haben die Betroffenen nach einem Einbruch auch mit psychischen und emotionalen Belastungen zu kämpfen. Materielle Dinge sind ersetzbar, insbesondere mit einer guten Haftpflichtversicherung. Die Gewissheit, dass ein fremder Mensch die eigenen Privatsachen angefasst und somit in die Intimsphäre eingedrungen ist, wiegt oft sehr schwer.

Brandursachenstatistik für ganz Deutschlan

Das Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer e.V. hat im Jahr 2017 über 1.500 Ermittlungen hinsichtlich Brandursachen absolviert. Dabei hat sich eine Brandursache als deutlicher Spitzenreiter herauskristallisiert: Es handelt sich um Elektrizität. Danach folgen auf Platz zwei menschliches Fehlverhalten sowie Sonstiges und unbekannt und auf Platz drei Überhitzung. Mit Elektrizität sind beispielsweise defekte Gerätschaften gemeint oder stark überlastete Stromleitungen, die zu viel Hitze abgeben und einen Kurzschluss erzeugen. Um dieses hohe Brandrisiko zu reduzieren, ist es ratsam, Geräte zu erwerben, die mit einem CE-, GS- oder VdS-Prüfsiegel ausgestattet sind. Zu vermeiden sind außerdem mehrere miteinander verbundene Steckerleisten. Defekte Isolationen oder Wackelkontakte sind ebenfalls potenzielle Risiken im Bereich Elektrizität, weshalb diese so schnell wie möglich professionell behoben werden sollten.

Wie bereits erwähnt, ist menschliches Fehlverhalten der zweithäufigste Grund, weshalb ein Brand in Haus oder Wohnung ausbricht. Hiermit sind beispielsweise klassische Verhaltensweisen gemeint, wie Bügeleisen oder Herd unbeaufsichtigt lassen oder auch Kerzen in der Adventszeit in einem Raum vergessen. Brennbare Materialien, die in der direkten Umgebung des möglichen Gefahrenherdes sind, entzünden sich in Windeseile. Dass dabei vor allem der Rauch die größte Falle für den Verbraucher ist, wissen die wenigsten. Schon eine brennende Gardine kann zu einer schweren Rauchgasvergiftung führen.

Heutzutage bestehen viele Möglichkeiten, um das eigene Zuhause vor solchen Situationen zu schützen und einen Diebstahl zu verhindern. Foto: pixabay.com © TheDigitalWay (CC0 Creative Commons)

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