Unfallflucht in Baustellenbereich auf A48 bei Bendorf
Warnbarken umgefahren
Unfallfahrer meldet sich drei Stunden später via Telefon
Bendorf. Am Montag, 10. Juni, gegen 1 Uhr stellten Polizeibeamte auf der Bundesautobahn 48, Fahrtrichtung Autobahndreieck Dernbach, unmittelbar vor der Bendorfer Brücke im dortigen Baustellenbereich drei umgefahrene Warnbarken fest. Eine war komplett aus der Verankerung gerissen. An der Verkehrsunfallstelle wurden der Nebelscheinwerfer vorne links, eine Leuchtabdeckung des Tagfahrlicht, Teile des Schmutzfängers sowie diverse Plastikteile aufgefunden. Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem Fahrzeug um einen Hyundai I10, Baujahr 11/2013-11/2016 handeln dürfte. Im Verlauf der Nacht hat sich der verkehrsunfallflüchtige Fahrer des Hyundai I10 selbst (telefonisch) bei der Polizeiautobahnstation Montabaur gestellt. Zuvor wurde nach diesem aufgrund des Umfahrens von drei Barken auf der BAB 48, Fahrtrichtung Autobahndreieck Dernbach, unmittelbar vor der Bendorfer Brücke im Bereich der Baustelle mit anschließender Verkehrsunfallflucht gefahndet. Er trat zunächst den Nachhauseweg an und meldete sich erst circa drei Stunden später bei der Polizei. Auf den Fahrer wartet nun ein Verfahren wegen unerlaubten Entfernens von der Verkehrsunfallstelle.
Pressemitteilung Verkehrsdirektion Koblenz