Jährliche Gemeinschaftsübung Kottenborn / Wimbach
Wehren probten den Ernstfall
Wimbach. Vor kurzem wurden die Feuerwehren Kottenborn und Wimbach per Sirene zu einem Nebengebäudebrand auf einem Siedlungshof zwischen den beiden Ortslagen alamiert. Gemeldet war außerdem eine vermisste Person, die noch in dem Gebäude vermutet wurde.
Vor Ort fanden die Einsatzkräfte ein brennendes Nebengebäude vor, worin unter anderem größere Mengen Heu gelagert wurde.
Da der Hof nicht an das öffentlichen Wasserversogungsnetz angeschlossen ist und auch kein Hydrant in der Nähe ist, gestaltete sich die Wasserversorgung schwierig.
Hierzu verlegt die Feuerwehr Kottenborn mehrere hundert Meter Schläuche um Löschwasser an die Einsatzstelle zu befördern. Währenddessen rüstete sich der Angriffstrupp der Feuerwehr Wimbach mit schwerem Atemschutz aus, um in dem noch nicht brennenden, jedoch stark verrauchten Gebäudeteil nach der vermissten Person zu suchen. Gleichzeitig starteten die Kottenborner Kameraden einen Löschangriff von außen im Bereich des Heulagers. Bei der Rettung der vermissten Person verletzte sich ein Kamerad, welcher dann durch den bereitstehenden Sicherungstrupp sicher nach draußen gebracht wurde.
Trotz der enormen Wassermassen schaffte es das Feuer sich durch Funkenflug auf eine naheliegende Grünfläche auszubreiten. Der dort stationierte Gastank wurde schnellstmöglich gekühlt und die Grünfläche abgelöscht.
Verbesserungsvorschläge gesammelt
Nach der Meldung Feuer aus wurde rasch alles zusammengepackt, das Vorgehen besprochen und Verbesserungsvorschläge gesammelt.
Glücklicherweise war dies lediglich eine Übung, welche allerdings wichtige Erkenntnisse unter anderem zur schwierigen Wasserversorgung brachte.
Ein großer Dank gilt dem Transportunternehmen Zimmer aus Kottenborn, welches dankenswerterweise das Übungsobjekt stellte.
Sorgsam wurde die Ausrüstung geprüft.
In dem Übungsszenario ist auch eine Gründfläche in Brand geraten.
Die Feuerwehren verwendeten das gleiche Equipment wie bei einem Ernstfall. Fotos: privat