Vandalismus im Kaiser-Wilhelm-Park
Wer zerstört die Bogensportanlage?
Fassungslos stehen Bogenschützen vor zerstörtem Material
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Das naturbelassene Gelände des Kaiser-Wilhelm-Parks, auf dem die Bogenschützen des TuS Ahrweiler ihr Training durchführen, wird in Bogensportkreisen als eine der schönsten Bogensportanlagen Deutschlands bezeichnet. Das großzügige Trainingsgelände, eingebettet in die herrliche Parklandschaft mit altem Baumbestand, schafft für die Sportler beste Bedingungen zur nötigen Konzentration. Äußere und innere Ruhe finden hier zusammen. Normalerweise!
Die Einschränkungen im Zusammenhang mit der Pandemie erschweren momentan in erheblichem Maße die Tätigkeiten des TuS Ahrweiler. Die ehrenamtlich Engagierten, die sich schon im „normalen“ Alltag für das Gemeinwohl im gemeinnützigen Sportverein einsetzen, unternehmen in Zeiten der Pandemie zusätzliche Anstrengungen, um im erlaubten Rahmen Sportangebote für die Mitglieder zu realisieren.
Besonders bestraft durch böswillige Aktionen ihrer Mitmenschen wurden die Ehrenamtler der Bogenschützen-Abteilung. Zum wiederholten Mal musste die Polizei informiert werden, weil Schieß-Scheiben und Ständer mutwillig zerstört und das angrenzende Material-Gebäude mit Schmierereien beschmutzt wurde. Das Ergebnis der unnötigen Aktion bedeutet Extra-Arbeit für die Ehrenamtler und Kosten für Neubeschaffungen der zerstörten Scheiben. „Die Sinnlosigkeit dieses zerstörerischen Handelns macht einfach nur traurig und noch fassungsloser stimmt die Tatsache, dass damit der Einsatz von ehrenamtlichem Engagement mit Füßen getreten wird“, so die Ehrenenamtler. Der TuS Ahrweiler ist dankbar für Meldungen (wie bereits geschehen) von aufmerksamen Beobachtern des Geländes.
