Neuwieder Hospizverein
Acht neue Trauerbegleiterinnen
Ausbildungskurs im Kloster Ehrenstein führte die Frauen in ihre Aufgabe ein
Neustadt/Neuwied. Wer trauert, trifft nicht immer auf das nötige Verständnis seiner Mitmenschen. Oftmals stoßen Angehörige, Freunde und Bekannte an ihre Grenzen, wenn es darum geht, einem Trauernden zur Seite zu stehen. Und nicht selten wollen jene, die einen geliebten Menschen verloren haben, anderen mit ihren Sorgen nicht zur Last fallen. Damit Menschen nicht alleine mit ihrer Trauer sind, bietet der Neuwieder Hospiz-Verein regelmäßig die Qualifizierung zur Begleitung Trauernder an. Jetzt ging wieder ein Ausbildungskurs, an dem acht Frauen teilgenommen hatten, im Kloster Ehrenstein zu Ende. Ausbildungsleiterin Dr. Sylvia Brathuhn und die Vorsitzende des Neuwieder Hospiz-Vereins, Susan Sprague-Wessel freuten sich, dass die ehrenamtlich engagierten Frauen nun künftig Trauernden in den bereits sehr gut angenommenen Trauercafés in Neustadt und Neuwied und demnächst auch in Puderbach zur Seite stehen und den Hospiz-Verein mit ihrer Arbeit unterstützen. Die Trauercafés sind kostenlose Angebote des Neuwieder Hospizvereins.
