Allgemeine Berichte | 14.07.2013

Peruanische Kinder-Kulturkarawane war in Neuwied zu Gast

Ängsten und Armut mit Zirkustheater begegnen

Das Projekt „Kinder-Kulturkarawane“ wartet mit Theater, Zirkus, Musik, Tanz und bildender Kunst auf. privat

Neuwied. Arena y Esteras - das ist peruanisch und heißt übersetzt „Sand und Strohmatten“. Arena y Esteras ist der Name des Projektes „Kinder-Kulturkarawane“, das nach dem großen Erfolg des letzten Jahres nun auf Initiative des städtischen Kinder- und Jugendbüros (KiJub) wieder in Neuwied zu Gast war. Künstler, Pädagogen und Lehrer haben sich zu Arena y Esteras zusammengeschlossen, um mit Theater, Zirkus, Musik, Tanz und bildender Kunst die Menschen in einer der ärmsten Regionen Perus in ihrem Selbstwertgefühl zu stärken - ein Engagement für das „Recht, zu lächeln“.

„Moo“ heißt die neue Zirkustheater-Inszenierung des Projektes, bei der Kinder und Jugendliche als Schauspieler, Akrobaten, Musiker und Tänzer beteiligt sind. In der Integrierten Gesamtschule Neuwied präsentierten die jungen Künstler nicht nur einiges aus ihrem Repertoire - sie boten auch für die Schülerinnen und Schüler insgesamt vier Workshops an, die begeisterten Zuspruch fanden. Die deutschen Mädchen und Jungs nutzten die Gelegenheit, der Gruppe viele Fragen zum Stück, zum Land und zur Kultur zu stellen. Auch die Lehrer der IGS hatten sich eine interkulturelle Einheit im Rahmen des Nachmittagsunterrichtes ausgedacht und bastelten mit ihren Schülern zahlreiche Plakate mit Begriffen aus Deutschland, die sie ins Englische und ins Spanische übersetzten. So gab es eine ganz besondere Art von Sprachunterricht auf dem Schulhof. Während der Workshops, beim gemeinsamen Mittagessen, auf dem Schulhof und natürlich beim Begegnungsabend im Jugendtreff Big House nutzten die Neuwieder Schüler die Möglichkeit, einer faszinierenden Kultur und beeindruckenden jungen Künstlern zu begegnen.

Viele in Neuwied und Umgebung lebende Peruaner waren zum Begegnungsabend gekommen und brachten selbst gekochtes peruanisches Essen und so manche Köstlichkeit mit. Stephan Amstad vom KiJub sprach allen Helfern, den mitwirkenden Lehrern der IGS, dem Hausmeister, den Mitarbeitern des Jugendtreff Big House, dem peruanischen Freundeskreis und natürlich der Kinder-Kulturkarawane für vier unvergessliche Tage.

Das Projekt „Kinder-Kulturkarawane“ wartet mit Theater, Zirkus, Musik, Tanz und bildender Kunst auf. Foto: privat

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Dauerauftrag Imageanzeige
Imageanzeige - Dauerauftrag
Werksverkauf
150 Jahre Zeitungsgeschichte
Bürgerinformation
Reinigungskraft
150 Jahre Zeitungstradition
150 Jahre Blick Zeitungstradition
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Am Sasmtag 19.September heißt es wieder „Andernach tanzt“
324

„Anzeige“ Andernach. Die Andernacher Tanzparty geht in die vierte Runde. Unter dem Motto „Andernach tanzt“ wird es am Samstag, 19. September 2026 unter anderem wieder zahlreiche „Disco-Foxtrott Runden“ mit Musik der vergangenen 60 Jahre geben. Für beste Partystimmung sorgt der von den HR 1 Dancefloor bekannt Video-DJ Peter Baur mit alten und auch aktuellen Top Hits. Musikvideos auf Großleinwand, die Fotobox sowie eine Cocktailbar sind eingeplant.

Von Thomas Manstein aus Sinzig

Weiterlesen

Symboldbild.
1414

Nach dem schweren Unfall in der Bismarckstraße sucht die Polizei nach Zeugen

10.07.: Nach schwerem Unfall in Andernach: Beifahrerin außer Lebensgefahr

Andernach. Am 9. Juli 2026 ereignete sich um 10:45 Uhr in Andernach an der Kreuzung Bismarckstraße/Breite Straße ein schwerer Unfall. Die Polizei hat inzwischen bekannt gegeben, dass sich die Beifahrerin des Unfallfahrzeugs außer Lebensgefahr befindet. Sobald ihr Gesundheitszustand es erlaubt, wird sie von der Polizei befragt, um den Hergang des Unfalls aufzuklären. Auch weitere Zeugen sollen zu dem Vorfall befragt werden.

Weiterlesen