Allgemeine Berichte | 17.10.2015

LG Rhein-Wied

Ansporn zur weiteren Talentförderung

Vorsitzender Erwin Rüddel: „Preisgeld fließt direkt in Jugendarbeit“

Gemeinsame Freude ist auch im Sport die größte und schönste Freude. So freuten sich am Rande der Deutschen Meisterschaften im Straßengehen in Andernach über das Grüne Band für die erfolgreiche Talentförderung der LG Rhein-Wied (v.li.): Andree Kazmirek, Vorsitzender Erwin Rüddel, Spitzenathlet Kai Kazmirek und der dortige Landrat Dr. Alexander Saftig. privat

Neuwied. „Es ist eine große Auszeichnung, über die ich mich als Vorsitzender der LG Rhein-Wied ganz besonders freue. Schließlich sind wir als einer von lediglich vier rheinland-pfälzischen Sportvereinen und 50 Klubs im gesamten Bundesgebiet für vorbildliche Talentförderung mit dem Grünen Band ausgezeichnet worden“, bekundet voller Freude LG Rhein-Wied Vorsitzender Erwin Rüddel. Als Gesundheitspolitiker weiß Rüddel auch, wie wichtig sportliche Betätigung und die Förderung junger Talente ist. Umso erfreulicher, dass gerade die LG Rhein-Wied mit diesem 5.000 Euro dotierten Preis des Deutschen Olympischen Sportbundes bedacht wurde.

Geld für den Nachwuchs

„Wir verstehen diesen außergewöhnlichen Preis einmal mehr als Ansporn und als Verpflichtung. Selbstverständlich fließt das Geld unmittelbar wieder in die Nachwuchsarbeit unserer Leichtathletik Gemeinschaft. Denn Talentsuche und Talentförderung werden bei der LG Rhein-Sieg ganz groß geschrieben“, so Rüddel weiter. Schließlich habe man sich vor zehn Jahren Gedanken gemacht, was zu tun sei. „Dabei haben wir uns vorgenommen, junge Athleten durch materielle und personelle Ausstattung ganz nach vorne an die Spitze zu führen“, erinnert der LG-Vorsitzende. So beschäftigt die LG Rhein-Wied mehr als 30 Trainer.

Jeweils ein A-Trainer kümmert sich um die Bereiche Sprint, Sprung, Lauf, Wurf-Stoß und Mehrkampf. „Dass wir sportliches Know-how geschaffen haben, spricht sich bei den Sportlern herum. Die Nachwuchsarbeit lag und liegt uns da ganz besonders am Herzen. Dabei haben wir aber nicht nur den Leistungssport, sondern auch den Breitensport im Blick. Für die deutsche Mehrkampf-Elite veranstalten wir alljährlich neben dem Deichmeeting einen Deichlauf für jedermann und jederfrau“, erläutert Erwin Rüddel.

SchülerInnen sind mitgelaufen

Die angesehene und erfolgreiche LG Rhein-Wied kann auf mehr als 450 Kinder und Jugendliche zählen, wobei es allein im laufenden Jahr über 50 Neueintritte gab.

Das mag auch daran liegen, dass die LG beim Deichlauf die Schulen mit ins Boot geholt hat. „Beim diesjährigen Deichlauf sind mehr als 1000 Schülerinnen und Schüler aus der Kreisstadt Neuwied mitgelaufen. Dies macht uns sehr stolz, denn das sind nahezu 25 Prozent aller Schüler und Schülerinnen der Stadt. Auch so haben wir die Kinder an den Sport herangeführt, was unserer Leichtathletik Gemeinschaft einen echten Boom beschert“, ergänzt der Vorsitzende und ergänzt:

„Dies wäre ohne die Bereitschaft vieler Ehrenamtler ihre Freizeit dem Sport und der Jugendarbeit zur Verfügung zu stellen, nicht möglich.“ Dabei verweist er einmal mehr auf den „Leuchtturm“-Leichtathleten und Zehnkämpfer Kai Kazmirek, der auf ein besonders erfolgreiches Jahr 2015 zurückblicken kann. Denn da belegte er den sechsten Platz bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft im Zehnkampf.

„Wir sind froh und stolz neben einer Vielzahl weiterer erfolgreicher Spitzensportler auch diesen Superathleten in unseren Reihen zu haben. Gerade für den talentierten sportlichen Nachwuchs sind solche erfolgreichen Größen wie Kai und seine heimischen Leichtathletik-Kameradinnen und -Kameraden Ansporn und Orientierung.

Denn auch das bieten wir mit unserer Talentförderung“, bekräftigt Erwin Rüddel.

Gemeinsame Freude ist auch im Sport die größte und schönste Freude. So freuten sich am Rande der Deutschen Meisterschaften im Straßengehen in Andernach über das Grüne Band für die erfolgreiche Talentförderung der LG Rhein-Wied (v.li.): Andree Kazmirek, Vorsitzender Erwin Rüddel, Spitzenathlet Kai Kazmirek und der dortige Landrat Dr. Alexander Saftig. Foto: privat

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